Erste Winterstimmung am Passo Giau

Treviso, Belluno, Dolomiti (I)_
05. - 07. November 2021

Ganz kurzfristig, so quasi von einer Minute auf die andere, entschieden wir uns dem vorhergesagten Klagenfurter Nebel zu entfliehen. Erste Station war Sesto al Raghena. Schon vor knapp drei Jahren besuchten wir diesen hübschen Ort, der in der Liste der „Borghi più belli d`Italia“ (Schönste Dörfer Italiens) geführt wird. Das Abendessen nahmen wir wie damals schon, im sehr guten Ristorante „Parco Vittoria“ ein.
SP Sesto al Raghena, 5,- EUR, 1,- V/E, 1,- EUR Strom/12 Std., 45.846166, 12.812635


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Am nächsten Morgen fuhren wir über Annone Veneto, Motta di Livenza, Oderzo und Ponte di Piave nach Treviso, direkt zum Stellplatz. Wir staunten nicht schlecht ob der Auslastung des Platzes – er war voll. So parkten wir uns so gut es ging am Rande des Platzes hin, ohne eine Behinderung für andere darzustellen. Die Lage des SP ist perfekt, da es nur wenige Schritte bis in die Altstadt sind.
SP Treviso, kostenlos, V/E, kein Strom, 45.670032, 12.257697 (auf Bilder habe ich in der Hitze des Gefechtes vergessen – daher Street View per Google maps).



Bevor wir in die Altstadt pilgerten, kehrten wir in der Bar BiancoCeleste ein. Cappuccino gewohnt italienisch, Brioche con Crema - ein Träumchen J. So gestärkt gingen wir Richtung Porta San Tomaso. Hier, gleich hinter der Stadtmauer, findet jeden Mittwoch- und Samstagvormittag der Wochenmarkt statt. Unglaublich was hier, egal ob Kleidung, Fisch, Fleisch, Küchenzubehör, etc., geboten wird. Danach begann das eigentliche Sightseeing. Die doch sehr große Altstadt ist fast zur Gänze Fußgängerzone. Viele Arkadengänge erinnerten uns an Bologna, wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass jene von Bologna, heuer im Juli in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurden. Auch erinnert die Altstadt in gewissen Perspektiven an Venedig. Der Fluss Sile, welcher nicht nur rund um die Stadtmauer geleitet wurde, durchfließt auch in mehreren Kanälen die Altstadt. Besichtigt haben wir die Piazza dei Signori, mit dem Palazzo Trecento und dem Torre Civica, den Dom San Pietro Apostolo, die Isola di Pescheria, etc. Natürlich schauten wir auch beim Fontana delle Tette vorbei - Geschichte dazu: als Treviso im Jahre 1559 von einer Dürre heimgesucht wurde, ließ der venezianische Bürgermeister Alviso del Ponte einen Brunnen errichten, wo jeder Bürger Wasser trinken konnte. Später, immer wenn ein neuer Bürgermeister gewählt wurde, feierte man diesen nach der Weinlese, indem aus den Brüsten der Statue jeweils Rot- bzw. Weißwein sprudelte. Mittlerweile ist die Statue eine Kopie – das Original ist sicher im Palazzo Trecento untergebracht). Mittlerweile war es Zeit zum Mittagessen geworden. Wir kehrten in die Osteria Luana, an der Piazza Santa Maria dei Battuti ein. Ausgezeichnete einfache Küche, wobei der Inhaber bedient und seine Frau kocht – sehr sympathische Kombination. Als Nachtisch durfte natürlich ein echtes hausgemachtes Tiramisu nicht fehlen. Insider werden wissen, dass der Ursprung des Tiramisus aus Treviso stammt. Genauer aus dem Ristorante Le Beccherie von Aldo Campeol, welcher erst kürzlich im Alter von 93 Jahren verstorben ist.

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Am Nachmittag kehrten wir wieder zu unserem Womo zurück. Zwischenzeitlich war ein Platz frei geworden und so parkten wir uns ordnungsgemäß ein. Aber hier den restlichen Tag absitzen? Nicht mit uns. So zogen wir weiter in Richtung Berge und steuerten als weiteres Ziel Belluno an. In meiner „Oldtimerzeit“ hatte ich ein paar Freunde hier in Belluno, kannte die Stadt und besonders die Altstadt aber nur von außen. Mit dem Wohnmobil kann man ganz komfortabel unter der Altstadt stehen.
SP Belluno, max. 8,- EUR, von 19:00 – 08:00 Uhr kostenlos, inkl. V/E, kein Strom, 46.137689, 12.214133


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Gleich nach der Ankunft, bei beginnender Dämmerung, machten wir uns auf zur Altstadt. Recht komfortabel wird der Höhenunterschied zwischen dem Parkplatz und der Altstadt, mittels kostenloser Rolltreppen in einer Art Röhre, überwunden. Die Altstadt selbst versprüht sehr viel Charme und man kann wunderbar durch die Gässchen und über die Plätze spazieren. Am Piazza dei Martiri wurden am offenen Feuer Maroni geröstet, wie wir es so nicht kannten - dazu noch einen Vin Brulé und alles war perfekt. Auf dem Weg zum Womo zurück, gingen wir noch in die Enoteca Mezzaterra auf ein Gläschen Wein und ein Cicchetto.

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Am Sonntagmorgen war es ein wenig bewölkt, jedoch in Richtung der Dolomiten war es wolkenlos. Daher suchten wir uns eine Route durch die Berge, welche mit dem Womo machbar ist. Also ging es über Agordo und Alleghe, hinauf auf den fast 2.300 m hohen Passo Giau. Mindestens ein halber Meter Schnee, dunkelblauer Himmel und ein traumhaftes Panorama erwartete uns hier oben, bei lauen +6°C. Nach einem kurzen Fotoshooting, ging es wieder bergabwärts nach Cortina d`Ampezzo. Danach fuhren wir weiter in Richtung Toblach und machten nach dem Dürrensee, beim Aussichtspunkt „Drei Zinnen Blick“ halt. Wirklich ein grandioser Blick auf die Südtiroler Bergwelt und den Drei Zinnen. Nach Toblach erreichten wir Innichen und wenig weiter erreichten wir die österreichische Grenz. Von hier ging es über Silian, Lienz, Spittal/Dr. und Villach nach Hause.

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Es war ein wunderschönes, erlebnisreiches Wochenende – und eigentlich alles völlig ungeplant. Man muss nur flexibel sein J

Caorle (I)_
29. - Oktober - 01. November 2021

Gott sei Dank werden bei dieser Form der Wiederholungstäterschaft keine Strafen ausgesprochen – sonst wären wir wahrscheinlich schon pleite. Aber Spaß beiseite. Wie die fleißigen Leser unserer Webseite schon längst wissen - Caorle ist quasi unsere zweite Heimat.


SP Ai Parchi
Das Wetter war zwar so mittelmäßig angesagt gewesen, aber wir entschlossen uns trotzdem zu fahren, einfach ein Wochenende nix tun (sind das letzte Mal damit nicht fertig geworden J). Schlussendlich war das Wetter eh perfekt und so konnten wir ausgedehnte Spaziergänge unternehmen und kamen auch endlich einmal dazu, das (tief Luft holen) „Museo Nazionale di Archeologia del Mare Caorle“ zu besuchen. Es zeigt die Geschichte von Caorle aus Sicht der Schifffahrt, der Seekämpfe und der Wichtigkeit der Häfen zur damaligen Zeit.
Für diese Jahreszeit war auch mächtig viel los – am Ai Parchi wurde auch der Nebenplatz geöffnet und so standen alleine hier gezählte 110 Wohnmobile und mindestens ebenso viele am Parkplatz Ecopark. Endlich auch wieder mit dabei waren Valentino und Athina.

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Wels (A) Krumau (CZ) Passau (D)_
21. - 26. Oktober 2021

Schon seit vielen Jahren ist der Caravan Salon Austria in Wels ein Pflichttermin für uns – so auch heuer. Coronabedingt im Vorjahr abgesagt, fand er aber heuer wieder statt. Natürlich mit den bekannten Problemen der Händler, dass sie zum Teil keine, oder nur wenige Fahrzeuge zum Ausstellen hatten. Das führte dazu, dass zum einen die Besucher und zum anderen die Händler nicht ganz glücklich über die Messe waren. Wenn auch etwas anders, so hat es uns trotzdem gefallen. Wir reisten bereits am Donnerstagnachmittag an und konnten so ganz relaxt am Freitag die Messe besuchen.


SP Messe Wels

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Am Samstagvormittag reisten wir gemütlich weiter. Über Rohrbach ging es nach Tschechien. Zum Teil fuhren wir entlang des Moldaustausees und dann hinauf nach Český Krumlov. Am zentrumsnahen Stellplatz für Wohnmobile fanden wir nebst anderen Womos ein feines Plätzchen.
SP Krumau, 15,- EUR, kein Strom, keine V/E, öffentl. Toilette beim Busparkplatz, Hinweisschild – Campieren verboten, 48.815393, 14.308704


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Wir besichtigten die überaus sehenswerte Altstadt von Krumau, welche in einer Schlinge der Moldau liegt und kehrten in der „Krumauer Mühle - Krumlovský mlýn“ ein. Gutes Essen, perfektes Bier und ein sehr uriges Ambiente.
Am nächsten Vormittag fuhren wir weiter, über Prachatice und Teilen des Böhmerwaldes, in Richtung deutsche Grenze und dem Bayerischen Wald nach Passau.

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Dort hatten wir Glück und ergatterten noch die letzten drei freien Stellplätze.
SP Passau an der Ilzbrücke, 15,- EUR, Strom 1,- EUR/kWh, Wasser 1,- EUR/50l, Entsorgung kostenlos, 48.578369, 13.473847


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Da wir noch nie in Passau waren, freuten wir uns natürlich auf eine Stadtbesichtigung mit seiner außergewöhnlichen Lage, am Zusammenfluss von Ilz, Inn und Donau. Unteranderem besichtigten wir auch den Passauer Dom St. Stephan, mit seiner weltgrößten Orgel. Zum Abschluss unserer Besichtigungsrunde wurde noch zünftig im Wirtshaus Bayerischer Löwe gegessen.

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Am vorletzten Tag unserer kleinen Reise, ging es der deutsch- österreichischen Grenze entlang, über Schärding nach Braunau. Hier legten wir eine Kaffeepause ein und besichtigten den kleinen Grenzort. Weiter ging es nach Ach – diesem kleinen Ort liegt das deutsche Burghausen gegenüber. Burghausen hat laut Guinness-Buch der Rekorde, die längste zusammenhängende Burganlage der Welt, mit etwas mehr als einem Kilometer. Das nächste Ziel war Oberndorf bei der „Stille-Nacht-Kapelle“. Nach Besichtigung dieser, war der SP in Salzburg unser Tagesziel.
SP Salzburg, 22,- EUR, inkl. Strom, V/E, Duschen/WC, 47.835885, 13.059723


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Aufgrund des schönen Wetters, beschlossen wir die Heimreise gemütlich über Bundesstraßen anzutreten. So fuhren wir durch das wunderschöne herbstliche Salzkammergut, entlang dem Fuschl- und Wolfgangsee bis nach Bad Ischl, dann runter nach Hallstatt und über den Koppenpass nach Bad Aussee. Weiter über Bad Mitterndorf, Liezen, Selzthal und Triebener Tauern nach Klagenfurt.
Nach knapp 1.000 Kilometer erreichten wir wieder unsere Heimat. Ein tolles verlängertes Wochenende, mit wiederum vielen neuen Eindrücken.

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Caorle (I)_
15. - 17. Oktober 2021

Wieder einmal ein gemütliches Caorle-Wochenende genossen. Freitagnachmittag haben wir am SP Ai Parchi eingecheckt. Am Abend Pizza beim Pizza Pazza bestellt und einen gemütlichen Abend verbracht.
 

SP Ai Parchi
Am Samstagvormittag stand ein Marktbummel auf dem Programm und anschließend eine Radtour in das nahe Hinterland und zu den Casoni von Falconera. Unterwegs, in Torre di Fine, legten wir eine Mittagspause in der Trattoria La Campana ein – war sehr gut.
Bei der Heimreise am Sonntag, ging es uns wie sonst in Slowenien um die Mittagszeit – alle Restaurants voll belegt - so wurde es nichts aus einem italienischen Abschiedsessen. Aber der Fruhmann in Wernberg hatte noch Kapazitäten frei und so nahmen wir halt ein Kärntner Essen zu uns J

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Izola (SLO)_. September
01. - 03. Oktober 2021

Unsere Wochenendreise führte uns diesmal ins nahegelegene Izola - lediglich 189 km trennen uns vom slowenischen Meereszugang. Da wir am Freitag erst nach Sonnenuntergang am SP Argo angekommen sind, machten wir es uns nur noch im Womo gemütlich und verbrachten einen schönen Abend.
SP Argo Izola, 15,- EUR, kein Strom, keine V/E (Entsorgungsmöglichkeit am SP in der Tomažičeva ulica 45.532668, 13.649105), 45.533277, 13.656230


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Am Samstagmorgen überraschten uns unsere Freunde Alfi & Dorly mit ihrer unerwarteten Ankunft. So gab es erstmal gemeinsames Frühstück und danach rüsteten wir uns für unsere Radtour. Das den meisten unbekannte Hinterland zwischen Izola und Koper, ist eine wahre Pracht. Sehr hügelig und geprägt vom Weinbau und – ständig der wunderschöne Ausblick aufs Meer, sogar bis Triest. In Marezige machten wir natürlich einen Pflichtstopp. Nicht nur weil es die letzten Meter hier hinauf sehr steil geht, sondern weil es hier den bekannten Weinbrunnen von Marezige gibt. Ähnlich wie zuletzt beim Bierbrunnen in Zalec, kauft man sich ein Weinglas mit Jetons und kann dann am Weinbrunnen entsprechend die Weine verkosten. Livemusik einer slowenischen Volksmusikgruppe, etwas Prsut und Käse, Wein und der wunderschöne Ausblick auf Koper und Triest ließ richtig gut Stimmung aufkommen.
Doch wir mussten noch weiter und so führte uns die Tour teils über die Parenzana bis nach Strunjan. Nach einer kurzen Pause am Meer mit einem Schleckeis, ging es wiederum steil hinauf bis zum „Strunjanski križ“ – dem Kreuz von Strunjan. Von dort ging es zurück nach Izola, zum Womo. Nachdem es fast sommerlich warm war, genossen wir den restlichen Nachmittag mit entspannen vor dem Womo, mit Blick auf den Hafen. Am Abend gingen wir in die Gostilna Manjada essen.
Nachdem der Sonntag nicht sonderlich schön angesagt war, beschlossen wir über Bundesstraßen gemütlich nach Hause zu fahren. Im Ribnik Zeje ergatterten wir noch einen Tisch und konnten vor der finalen Ankunft zu Hause, noch Fisch essen J

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  Banjole – Villa Pervan (HR)_
24. - 26. September 2021

Untreu sind wir geworden *schäm* - ein Wochenende ohne Wohnmobil nach Kroatien! So nach dem Motto: Urlaub ohne Wohnmobil ist möglich, aber sinnlos. Ganz so ist es natürlich nicht! Unsere Kinder und Schwiegerkinder weilten in der Villa Pervan in Banjole und hatten uns für dieses Wochenende eingeladen. Platz war ja genug und so sagten wir auch gerne zu. Location, Kulinarik und auch wettertechnisch hat alles super gepasst. Wochenende einmal anders J

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Velden & Drauradweg(A)_. September
17. - 18. Sptember 2021

Wohl eine unserer kürzesten Anreisen ever – satte 24 km. Da wir Samstagnachmittag einen Termin hatten, nützten wir die kurze Zeit und reisten am späteren Freitagnachmittag zum Lindenhof an, um den Lückenschluß des Drauradweges von Lienz bis Völkermarkt zu vollenden. Es handelte sich dabei um die Etappe von Feistritz/Drau nach Rosegg.
SP Lindenhof Velden, 20,- EUR, inkl. Strom und V/E, 46.615872, 14.019817


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Am Samstagmorgen radelten wir zum Veldener Bahnhof. Von dort ließen wir uns mit dem Zug nach Feistritz/Drau chauffieren – immer wieder eine feine Sache mit der ÖBB. Teils auf schottrigem und teils auf asphaltiertem Untergrund ging es, ich denke zu 90%, immer direkt der Drau entlang. Ich denke, einer der schönsten Abschnitte des Drauradweges. In Villach an der Draubrücke kehrten wir zu Kaffee und Torte ein. Nach Erreichen des Lückenschlußes bei Rosegg, kehrten wir wieder nach Velden zu unserem Womo zurück.
Danach ging es wieder nach Hause – wenig Zeit, aber 100%ig genutzt J

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Jeruzalem / Žalec (SLO)_
10. - 12. September 2021

Jeruzalem, nicht zu verwechseln mit der israelitischen Stadt Jerusalem, ist ein Ort mit lediglich 31 Einwohnern. Gelegen in der historischen Region Štajerska in Slowenien, eingebettet inmitten eines wunderschönen Weinbaugebietes. Es war unser vierter Besuch in dieser Gegend. Die typische Kulinarik, wie Šipon und Kübelfleisch, haben wir daher schon ausgiebig probiert. Diesmal wollten wir das hügelige Umland von Jeruzalem per E-Bike erkunden.
Am Freitagnachmittag reisten wir in die Prekmurje (dazu ein anderes Mal mehr) an. Als Stellplatz wählten wir den beim Hotel Štrk in Polana. Im dazugehörigen Restaurant Lovenjak konnten wir ganz gut zu Abend essen.
SP Štrk Polana, 24,- EUR, inkl. Strom, DU/WC, 46.682549, 16.138213


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Am nächsten Morgen fuhren wir nach Jeruzalem. Wir parkten direkt am Parkplatz unter der Kirche/Info/Vinothek 46.476131, 16.187275. Laut Auskunft ist hier auch das Nächtigen im Wohnmobil erlaubt (ohne Strom, V/E). Das Wetter war traumhaft und so starteten wir zu unserer sehr abwechslungsreichen Rad-Rundtour. In Mekotnjak kehrten wir beim kleinen landwirtschaftlichen Tourismusbetrieb von Nadica Tompa ein. Das Ambiente, der Wein und das Essen, alles hier ist perfekt. Da wir uns gerne von ortstypischen Gerichten überraschen lassen, ließen wir einen „podeželski lonec“, was nichts anderes als „ländlicher Topf“ heißt, servieren. Eine Tonschüssel, gefüllt mit einer Sauce, verschiedene Fleischsorten, Gemüse, handgemachten Nockerln und dazu Schwarzbrot - es war ausgezeichnet. Nach diesem kulinarischen Ausritt kehrten wir wieder auf unsere Bikes zurück und nahmen noch die restlichen Kilometer unter die Räder.

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Nach dem Verladen der Räder und körperlicher Erfrischung, fuhren wir nach Žalec, zum neu errichteten Stellplatz im benachbarten Vrbje. Den restlichen Tag verbrachten wir mit chillen vor dem Womo.
SP Zalec Vrbje, kostenlos, Strom 0,50 EUR/kWh, 1,00 EUR/40l Wasser, 46.240756, 15.153979


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Žalec, im unteren Savinja Tal gelegen, ist geprägt vom Hopfenanbau und wird auch Tal des grünen Goldes genannt. Auch im Stadtwappen findet man den Hopfen wieder. Was liegt näher, als mit dem Rad eine Hopfentour zu unternehmen. So radelten wir entlang der Savinja, inmitten durch Hopfenfelder, konnten bei der Ernte und der Verarbeitung zusehen und machten natürlich am Hauptplatz von Žalec, beim Bierbrunnen halt. Hier kann man sechs verschiedene Biere verkosten, indem man einen Bierkrug erwirbt, welcher an der Unterseite mit einem Chip versehen ist. So kann man sich am Bierbrunnen selbst bedienen. Dann ging es wieder mit unserer Tour weiter.
Nach der Rückankunft am SP, packten wir schön langsam zusammen und traten über das Savinja Tal und weiter über Dravograd und Lavamünd die Heimreise an.
Es war wieder ein sehr spannendes und erlebnisreiches Wochenende.

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Spittal/Dr. - Millstätter See (A)_
03. - 05. September 2021

Da meine Neffen Dimitri & Leon mit ihrem Circus Dimitri in Spittal/Drau gastierten, planten wir ein Wochenende im Kärntnerland ein. Wir reisten am Freitagnachmittag nach Spittal an und durften mit unserem Wohnmobil am Zirkusgelände parken und auch übernachten. Um 16 Uhr besuchten wir die überaus tolle und auch lustige Zirkusvorstellung. Danach gingen wir noch Abendessen.



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  RADTOUR 1

Nach Bezug der Parzelle mit Seeblick, unternahmen wir eine ausgedehnte Radtour. Nach der Rückankunft war relaxen und ein erfrischendes Bad im Millstätter See angesagt. Am Sonntag nach dem Frühstück verließen wir den CP und fuhren zum Bahnhof von Feistritz/Drau. Dann ging es mit dem Zug und den Rädern nach Kleblach/Lind, wo kürzlich der Endpunkt unserer Drauradweg Tour war. So konnten wir eine weitere Lücke des Kärntner Drauradweges schließen.

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Caorle, Gemona (I)_
26. - 29. August 2021

Eigentlich wollten wir ein reines verlängertes Badewochenende in Caorle genießen, doch kurzfristig war das Wochenende witterungstechnisch doch nicht ganz so schön angesagt. Also nahmen wir unsere Räder mit und machten am Freitag und Samstag je eine Radtour. Nachmittags ging es auch zum Strand, natürlich auch zum Bateo auf einen Ombra und eine obligatorische Pizza, vom Pizzapazza. Als Unterkunftgeber wählten wir einmal mehr den SP Ai Parchi.



  RADTOUR 1  

  RADTOUR 2  

Am Samstagnachmittag entschlossen wir uns nach Gemona zu fahren. Als Stellplatz wählten wir wieder den Area Sosta Camper, beim Hotel Willy.
Am Sonntag unternahmen wir noch eine wunderschöne Radtour um den Monte Festa. In Bordano besuchten wir des Schmetterlingshaus (Casa delle Farfalle), dann ging es noch hinauf nach Cesclans, zur Kirche Pieve di Santo Stefano und wieder hinunter zum Cavazzo See. In Alesso legten wir noch eine Pause ein, bevor es zurück zum SP ging und in weiterer Folge nach Hause.

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Goriška Brda (SLO)_
20. - 22. August 2021

Ursprünglich wollten wir an diesem Wochenende wieder einmal nach Caorle fahren, doch der Umstand, dass dort doch noch viel los ist, ließ uns kurzfristig Umdenken und wir beschlossen in die slowenische Brda zu fahren. Als Unterkunft wählten wir das erst kürzlich eröffnete Kamp Brda. Es verfügt über einen Swimmingpool und somit war eine Abkühlung, bei den vorherrschenden Temperaturen, gewährleistet.
Kamp Brda, alle Infos siehe Webseite, 45.987093, 13.607172


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Nach der Ankunft am Freitagnachmittag, war nur genießen und baden im Pool angesagt. Für Samstag hatte ich eine Radtour zusammengestellt, bei welcher wir auch die italienischen Colli streiften. Von unserem SP ging es ins italienische Oslavia, wo wir auch das „Sacrario Militare di Oslavia“ besichtigten. Es handelt sich hierbei um das Beinhaus von über 57.000 italienischen und über 500 österreich-ungarischen Soldaten, welche bei der Isonzoschlacht im ersten Weltkrieg ums Leben kamen. Weiter ging es über das hübsche Dorf San Floriano und bei Giasbana kehrten wir wieder nach Slowenien zurück. Kurz vor der Grenze verkosteten wir noch den für diese Gegend bekannten Ribolla Gialla. Diese autochthone Weinrebe wurde bereits im dreizehnten Jahrhundert urkundlich erwähnt. Wir bekamen vom Weinbauern (Alessio Komjanc) einige aufschlussreiche Einblicke in den Weinbau und konnten auch verschiedene Traubensorten in seinem Weingarten verkosten. Danach ging es weiter nach Smartno. In diesem kleinen und hübschen Örtchen legten wir eine Pause im „Hisa Marica“ ein. Ein wenig Prsut, Käse, etc. und dazu ein Glas Sauvignonasse, wie er hier genannt wird. Im Friaul heißt er Friulano und war bis 2008 unter dem Namen Tocai bekannt. Die Namensänderung wurde aber weingesetzlich 2006 verfügt, damit dem Markenschutz des Tokajer genüge getan wurde. So gestärkt schlenderten wir durch die Gässchen, bevor wir uns zum Aussichtsturm von Gonjace, unweit von Smartno, aufmachten. Nach diesem herrlichen Rundumblick über die Brda, ging es über Kojskem hinunter ins Isonzotal. Hier fuhren wir entlang dem wunderschön angelegten Radweg G-1 in Richtung Nova Gorica. Dort angekommen, war nochmals ein größerer Höhenunterschied zu bewältigen, bevor wir nach 44 km und 850 Höhenmetern, bei unserem Kamp ankamen. Dann gab`s nur eines – rein in die Badehose und ab in den Pool. Nachdem hier auch ausgekocht wird, reservierten wir für den Abend einen Tisch und bekamen ein sehr gutes viergängiges Menü serviert und dazu einen ebenso guten Malvasija.
Am Sonntag ging es durch das Vipava Tal bis Ajdovščina und weiter über Godovic, Logatec und Ljubljana wieder nach Hause. Am Loiblpass mussten wir 50 min. Grenzwartezeit auf uns nehmen, da die Slowenen an den Überkopf-Infotafeln auf der Autobahn, auf den Stau beim Karawankentunnel hinweisen und als Ausweichroute den Loiblpass offerieren L

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Lienz - Kleblach/Lind - Drauradweg (A)_
13. - 15. August 2021

Der Drauradweg R1 erstreckt sich über eine Länge von ca. 710 km. Ein paar wenige Etappen haben wir schon absolviert und dieses Wochenende kam wieder eine dazu.
Am Freitagnachmittag fuhren wir zu unserem „Stützpunkt“, dem Seecamping Kleblach/Lind, ins obere Drautal. Ein wunderschön gelegener Campingplatz, mit 46 großzügig angelegten Parzellen, Mobilhomes, ein Terrassenbistro und ein Naturbadesee.
CP Seecamping Kleblach/Lind, 33,50 EUR/N, inkl. V/E, Strom, Duschen/WC, Bademöglichkeit, 46.762677, 13.318623


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Den restlichen Freitag genossen wir mit Baden im herrlich temperierten See und geselligem Beisammensein mit unseren Freunden Reinhard & Christa, sowie Günther & Vida, welche mit von der Partie waren.
Für Samstag hatte ich ÖBB Tickets für die Fahrt von Kleblach/Lind nach Lienz Hbf gebucht. Dort angekommen, machten wir einen kurzen Altstadtbummel, natürlich mit Torte und Kaffee zur Stärkung für unsere Tour.
Insgesamt absolvierten wir 67,9 km, wobei der Anteil des Drauradweges 61,1 km betrug. Die Strecke ist gut ausgeschildert, zum Teil auf reinen Radwegen und zum Teil führt sie über kleinere Nebenstraßen. Der Großteil ist asphaltiert, doch sind auch die nicht befestigten Abschnitte kein Problem. Labestationen direkt am Radweg sind fast nicht existent.
Als wir am frühen Nachmittag am CP wieder eintrafen, war natürlich ein Sprung in den See genau die richtige Abkühlung. Danach war relaxen angesagt und am Abend genossen wir eine Pizza beim Terrassenbistro am Platz.
Am Sonntagmorgen ließen wir uns auf der Terrasse nochmals mit einem Frühstück verwöhnen, bevor wir die Heimreise antraten. Diese führte uns über Steinfeld und Greifenburg hinauf nach Techendorf am Weißensee. Dort herrscht Tourismus pur, Menschen ohne Ende – kaum irgendwo die Möglichkeit mit einem Auto einen Parkplatz zu bekommen geschweige mit einem Womo. So fuhren wir noch ein Stück Richtung Naggl, kehrten dann aber um und setzten unsere Heimreise über das Gitsch- Gail- und Rosental fort. Auf der Hollenburg kehrten wir noch beim GH Singer zum Mittagessen ein.
Fazit - wiederum ein schönes Wochenende in unserem Kärntnerland.

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Gurktal - Weitensfeld (A)_
06. - 08. August 2021

Fast schon traditionell treffen sich unsere Wohnmobilfreunde zur Schwammerlzeit in Weitensfeld im Gurktal, auf Einladung von Christa und Reinhard Müller.



Am späteren Freitagnachmittag, nach unserer Ankunft, war gemütliches zusammensitzen und plaudern angesagt und Reinhard grillte original Thüringer Bratwürste.
Am Samstag nach dem Frühstück starteten wir zu unserer Gurktal Radtour. Die erste Etappe führte uns von Weitensfeld nach Pisweg. Dort machten wir eine kurze Erholungspause im GH „Zum Kramer“. Anschließend ging es weiter, teils auf Nebenwegen, nach Gunzenberg – hier legten wir im GH Fradler eine Pause ein, um die „berühmten“ Stanitzel (eine Süßspeise) zu verkosten. Dann ging es hinunter nach Straßburg und über Gurk wieder zurück nach Weitensfeld - immerhin 46 km und 890 Höhenmeter wurden bewältigt. So eine Tour macht hungrig. So gab es ebenfalls schon traditionell, Christas wunderbares Eierschwammerlgulasch zu essen.
Da am Sonntag das Wetter nicht mehr so schön war, verzichteten wir auf eine weitere Radtour und traten noch am Vormittag die Heimreise an.
Auch an dieser Stelle nochmals ein Dankeschön den Gastgebern für die Gastfreundschaft und das schöne Wochenende.

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Savudrija (HR)_
09. - 11. Juli 2021

Nach der „anstrengenden“ Cicloviafahrt letztes Wochenende, war es wieder einmal Zeit zum Relaxen und ein Bad im glasklaren kroatischen Meer zu genießen. Wir konnten die letzten drei verfügbaren Parzellen am Campsite Lighthouse ergattern. Diesen nicht sehr großen und sehr nett, familiär geführten CP hatten wir bereits im Vorjahr, vor Corona zwei Mal besucht.
Campsite Lighthouse, Details und Preise siehe Web, 45.490128, 13.492031


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Die Anreise gestaltete sich, trotz Ferienbeginn in Österreich, ohne Wartezeit an der Grenze bei Dragonja. Die Tage verbrachten wir einfach mit nix tun, Sonnen, Baden und am Abend ins angrenzende Restaurant Lanterna essen gehen.
Bei der Heimreise standen wir ca. eine ¾ Stunde im Stau – für quasi Hochsaison kein Problem.

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"Ciclovia" - von Tarvis nach Gemona (I)_
02. - 04. Juli 2021

Seit zwei Jahren haben wir diese Tour im Hinterkopf gehabt, aber wenn wir den Gedanken  hervorholten, dann war es entweder zu warm, zu kalt, eventuell Regen, usw. Doch endlich haben wir es geschafft und sind mit den Bikes die Ciclovia von Tarvis nach Gemona gefahren.
Einige unserer Freunde wollten auch dabei sein und so waren wir mit sechs Wohnmobile unterwegs. Am Freitag sind wir nach Gemona angereist und haben unsere Stellplätze bezogen.
SP Hotel Willy Gemona, inkl. V/E und Strom, 10,00 EUR/ N., 46.288709, 13.121456


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Am Abend sind wir in das dazugehörige Ristorante essen gegangen. Später, am SP zurück, verfolgten wir noch das EM-Spiel Italien gegen Belgien.
Am Samstag war zeitig Morgenwache, da der „Micotra“ Zug von Gemona nach Tarvis bereits um 07:32 Uhr ging. Tickets kann man bequem ohne Zuschlag im Zug kaufen. Wir bekamen Gruppenpreis und zahlten für je zwei Personen und zwei Fahrräder 14,20 EUR. Um 08:20 Uhr erreichten wir den Bahnhof Tarvisio Boscoverde. Die Ciclovia wurde direkt mit dem neuen Bahnhof verbunden, sodass es direkt losgehen kann. Wir sind als erstes ins Zentrum von Tarvis, zur Bar Time Out geradelt – hier konnten wir bei Cappuccino und Brioche italienisch frühstücken. Dann ging es weiter nach Pontebba, wo wir an der alten Grenze von Österreich zu Italien einen kurzen Stopp einlegten. Dann folgten atemberaubende Aussichten, wie man das Tal vom Auto aus nicht kennt. Völlig neue Perspektiven, unzählige Tunnels und Brücken folgten. Beim alten Bahnhof von Chiusaforte, welcher als Trattoria ausgebaut wurde, legten wir eine Pause zum Stärken ein. Über Moggio Udinese, Resiutta (hier genehmigten wir uns ein Eis) und Venzone, ging es zurück nach Gemona zum SP. Insgesamt waren es lockere 70 Kilometer, da es fast ausschließlich abwärts geht.
Am Abend gingen wir wieder ins Ristorante gut essen.
Am Sonntag, nachdem das Wetter nicht so berühmt war, traten wir nach dem Frühstück die Heimreise an – ausschließlich auf Bundesstraßen. So konnten wir in umgekehrter Richtung die „Ciclovia“ noch einmal verfolgen.

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Ligurien & Piemont (I)_
02. - 20. Juni 2021

Unsere heurige Hauptreise führte uns an die Ligurische Küste und in das angrenzende Hinterland, ins Piemont. Abwechslungsreich, zwischen Baden, Biken, Sightseeing und kulinarischen Köstlichkeiten.
Ähnlich wie im Vorjahr, wo man auch nicht wusste in welche Länder man reisen wird können, machte auch heuer wieder Corona eine Urlaubsplanung schwer. Daher hatten wir wieder nur Eckdaten mit im Gepäck, alles andere entschieden wir kurzfristig vor Ort.
Am 02. Juni, am späteren Nachmittag ging es los. Unser erstes Ziel war Soave, kurz vor Verona, wo wir schon öfters genächtigt hatten. Da wir eben Soave schon kennen, machten wir es uns im Womo gemütlich und bestellten eine Pizza.
SP Soave, 10,- EUR, inkl. Strom und V/E, 45.423401, 11.245231



Am nächsten Morgen ging die Reise weiter, schon Richtung Zielgebiet. Da die Autobahn nach Verona, vermutlich wegen eines Unfalls gesperrt war und kilometerlanger Stau angezeigt wurde, beschlossen wir über die Bundesstraße nach Mantua und in weiterer Folge nach Cremona zu fahren. Ab hier ging es dann auf die Autobahn Richtung Genua. In Arenzano, an der Westküste Liguriens verließen wir die Autobahn. Dem Meer entlang ging es über Varazze und Savona, bis Vado Ligure. Hier fanden wir einen Stellplatz quasi am Meer, nur durch eine Straße getrennt.
SP Vado Ligure, 16,00 EUR, inkl. Strom und V/E, 44.277579, 8.441437


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Nachdem das Wetter die nächsten Tage schön angesagt war, beschlossen wir ein paar Tage hier zu bleiben. Vom SP über die Straße befand sich ein Privatstrand, eine dazugehörige Bar/Trattoria und was sehr praktisch war, man vermietete Strandliegen mit Sonnenschirm. So ließen wir uns es gut gehen – vormittags ein wenig mit den Rädern die Gegend erkunden, Savona besichtigen, am Nachmittag am Strand liegen und am Abend in die Trattoria essen gehen – so geht Urlaub.

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Nach diesem erholsamen Zwischenstopp ging es weiter, immer der Küste entlang über Alassio, Imperia und Arma di Taggia, nach Sanremo. Hier, am SP Pian di Poma, wollten wir uns für die nächsten zwei, drei Nächte niederlassen. Da es hier aber keinen Strom gibt und die nächtlichen Temperaturen ohne Klima doch nicht so angenehm gewesen wären, schauten wir am danebenliegenden Campingplatz vorbei. Zum Glück gab es sogar noch ein Plätzchen in der ersten Reihe, welches wir sofort nahmen.
CP Camping dei Fiori, 65,-/N, inkl. Strom und V/E, Duschen/WC, Pool, etc., Webseite, 43.802366, 7.745187


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Am folgenden Tag machten wir eine wunderschöne Radtour – und zwar entlang der alten Bahntrasse von Sanremo bis San Lorenzo al Mare – immer dem Meer entlang – wunderschön! Gechillt wurde am Abend vor dem Womo mit Blick aufs weite Meer. Leider ist hier aufgrund der Steilküste das Baden im Meer nur an einem Punkt möglich und das beschwerlich.

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Am Tag darauf ging die Radtour in die andere Richtung, also Richtung Ventimiglia. Bei Ospedaletti endet die „Ciclovia“ und so fuhren wir auf der Küstenstraße weiter. In Vallecrosia schauten wir uns den CP Vallecrosia an, welchen ich als Bade- Erholungsplatz im Vorfeld herausgesucht hatte. Und siehe da, total sauber, familiär geführt und Bademöglichkeit. Wir reservierten uns gleich ein hübsches Plätzchen, radelten zum Womo zurück, bezahlten die Zeche und checkten in Vallecrosia ein. Ein anschließendes Bad im Meer und den Abend beim Womo genossen.
CP Vallecrosia, 30,- EUR/N, inkl. Strom und V/E, Duschen/WC, Webseite, 43.784092, 7.633720


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Am nächsten Morgen, als wir zu einer kurzen Radtour aufbrechen wollten, fragten wir an der Rezeption nach, wie die Aus- bzw. Einreisebestimmungen zwischen Italien und Frankreich aussehen. Die nette Dame meinte, dass genau ab diesem Tag die Grenzen wieder offen sind, man braucht keinen Test oder sonstiges. Das war perfekt – die französische Grenze war nur ca. 10 km entfernt und Monte Carlo nur weitere 15 km. Also Kontrolle, ob die Reisepässe sich im Rucksack befinden und auf gings – mit dem Fahrrad nach Monte Carlo. An der Grenze fragten wir sicherheitshalber die französischen und auch die italienischen Behörden, ob die Grenzübertritte wirklich so möglich sind. Alles perfekt – so radelten wir durch den wunderschönen Ort Menton, über die Halinsel Cap Martin und dann immer der Küstenstraße folgend erreichten wir schließlich das Fürstentum. Komischerweise waren wir immer mit „nicht normalen“ Fahrzeugen in Monaco. Das erste Mal mit einem Steyr Puch Haflinger, das zweite Mal mit unserem Steyr Puch 500 und jetzt mit dem Fahrrad. Aber egal, im Stadtbezirk Monte Carlo, egal ob beim Casino, in der Einkaufsstraße, oder am Hafen, gibt es immer viel zu bestaunen – besonders den Luxus. Und natürlich machten wir uns den Spaß und fuhren mit den Bikes einen Teil des Formel 1 Kurses ab. Beginnend beim Casino, hinunter zur Mirabeau, in den Tunnel, Hafen, Saint-Devote, Swimmingpool und La Rascasse. Mit der Konsumation sah es dann aber schlecht aus. Denn Monaco hatte, wie uns erklärt wurde, eine COVID Verordnung, welche besagt, dass der Zutritt in die Gastronomie nur für Einwohner, für Leute die hier nachweislich arbeiten und für Hotelgäste möglich ist – egal, wäre nur nett gewesen. Aufgrund mangelnder Alternativen, fuhren wir die Küstenstraße wieder zurück nach Vallecrosia. Diesen wunderschönen und erlebnisreichen Tag rundeten wir am Abend mit einer Pizza im CP eigenen Lokal ab (war so naja).

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Den nächsten Tag nutzen wir noch für eine kurze Radpartie ins Landesinnere, nach Dolceaqua. Der eigentliche Ortskern befindet sich unterhalb der Burg, mit engen Gassen und Wohnungen, welche sich eigentlich im Berg befinden. Wieder zurück in Vallecrosia, verbrachten wir den restlichen Tag am Strand.

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Nun war es Zeit die Küste zu verlassen und wir drangen in den Piemont vor. Das genaue Ziel war die
Gegend um Barolo. In La Morra, eine der höchstgelegenen Orte hier, fanden wir einen sehr netten Stellplatz – sehr ruhig, an einem Teich und der Osteria „Il Laghetto“ gelegen. Noch am Nachmittag erkundeten wir La Morra und gingen am Abend in die Osteria essen.
SP La Morra, 12,- EUR/N, inkl. Strom und V/E, 44.637513, 7.928324


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Auch hier war geplant, dass wir diese wunderschöne Weingegend, mit all den hübschen Dörfern, mit den E-Bikes erkunden. Unsere Runde erstreckte sich auf ca. 48 km, wobei fast 1.100 Höhenmeter zu bewältigen waren. Natürlich legten wir unterwegs immer wieder Pausen ein, um uns mit Dingen der Region zu laben. Letzte Station, bevor wir wieder zurück nach La Morra fuhren, war Barolo selbst. Ein sehr schöner, nicht allzu großer Ort, aber von Touristenströmen geprägt. Zurück beim Womo war zunächst frischmachen, Füße hochlagern und wie schon am Abend zuvor, in die danebenliegende Osteria Essen gehen.

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Am nächsten Tag ging es zum Teil über Nebenwege und die auslaufenden Weinberge nach Alba. Alba, meist nur bekannt für den weißen Trüffel, beherbergt aber auch den Stammsitz des Familienunternehmens Ferrero. Hier begann die Firmengeschichte, als 1946 Pietro Ferrero die erste Konditorei eröffnete – heute zählt das Unternehmen über 37.000 Angestellte weltweit. Von Anfang an wurde Haselnusscreme hergestellt, aus der später Nutella hervorgegangen ist. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass im Raum Barolo/Alba, nach Wein, riesige Haselnussplantagen bewirtschaftet werden. Einfach gesagt - wo kein Wein, dort Haselnüsse – und das mit der Piemontkirsche – vergesst ganz schnell.
Am frühen Nachmittag, als wir zum Womo zurückkehrten, beschlossen wir ob der steigenden Temperaturen (mittlerweile wurde es Sommer und wir hatten 33°C), nicht mehr hier zu bleiben, sondern noch einen Eckpunkt unserer Reise „abzuarbeiten“ – und zwar Turin.

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Turin, quasi eingekesselt von Bergen, ist eigentlich nicht unbedingt das wahre Ziel um vor Hitze zu flüchten. Doch wie schon geschrieben, es stand auf der Liste und wenn man schon in der Nähe ist… Für unseren Aufenthalt in Turin wählten wir den sehr großzügig angelegten Camperpark Grinto.
SP Grinto, 27,- EUR/N, inkl. Strom und V/E, Webseite, 45.009938, 7.671457


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Der folgende Tag gehörte der Besichtigung von Turin. Bequem ging es mit den Bikes über Radwege, immer dem Po entlang, bis in die Innenstadt. Wir staunten nicht schlecht, dass im Zentrum sehr wenig Verkehr war, vermutlich durch „Zona traffico limitato“, also nur für Fahrzeuge von Innenstadtbewohnern zugelassen. Und das Beste, wir mussten so gut wie nie auf der Straße fahren, da alles durch Radwege erschlossen ist. So besichtigten wir die Via Roma, die Piazza San Carlo, Palazzo Madama, Piazzetta Reale, die Kathedrale Giovanni Battista, wo eine Kopie des Turiner Grabtuchs ausgestellt ist, den Markt am Porta Palazzo, sowie die Mole Antonelliana, dem Wahrzeichen Turins. Zurück zu Stellplatz ging es dann auf der anderen Seite des Pos, ebenfalls über Radwege.
Den Abend genossen wir noch im Ristorante Grinto, welches auch zum Stellplatz gehört. Nachdem wir an diesem Tag 34°C und ausreichend geschwitzt hatten, beschlossen wir an dieser Stelle von Sightseeing Abstand zu nehmen und die erfrischende Meeresküste aufzusuchen.

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Als bekannte Wiederholungstäter entschlossen wir uns von Turin direkt nach Caorle zu fahren und dort die letzten Tage unseres Haupturlaubs zu verbringen. Camping Centro Vacanze Pra delle Torri, war für uns die letzten 26 Jahre immer wieder ein Ort der Erholung und so auch dieses Mal.
CP Pra delle Torri, Preise lt. Webseite, 45.573355, 12.812265


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Alles in allem war es wieder eine wunderschöne Reise – völlig entspannend, erlebnisreich, spontan, unkompliziert, lustig, usw., usw.
 

Medulin (HR)_
18. - 24. Mai 2021

Nachdem die Grenzübertritte so langsam wieder möglich sind, besonders nach Italien, haben wir uns entschlossen, endlich wieder einmal ein paar Tage ans Meer zu fahren. Immerhin waren es jetzt sieben Monate, ohne dass wir das große Wasser gesehen haben. Doch genau einen Tag vor unserer Abreise, wurde mit ein paar Auflagen, auch wieder die Einreise nach Kroatien möglich. Also beschlossen wir nach Kroatien zu fahren, zum einen war das Wetter besser prophezeit als in Italien und zum anderen wollten wir eh einen Stellplatz mit Meerblick. Wir suchten uns den CP Kazela in Medulin aus und bekamen den Stellplatz L03, welchen wir auch zum Jahreswechsel gebucht gehabt hätten – erste Reihe „frontemare“ oder wie der Kroate sagt „Izravno na moru“ J
Die Bikes hatten wir natürlich auch mit, da wir diese für uns doch noch etwas unbekannte Ecke genauer erkunden wollten. Unsere Touren bei diesem Aufenthalt findet Ihr unter bike.active.time#medulinI und  bike.active.time#medulinII
CP Kazela Medulin – siehe Webseite - 44.806956, 13.950234


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Am Mittwoch stießen unsere Freunde Reinhard & Christa, Günther & Vida, Peter & Christa und am Freitag noch Sohn Valentino & Athina, sowie Alfi & Dorly zu uns.
Da am Samstag das Wetter nicht so sonderlich gut angesagt war, fuhren wir mit dem Bus (Haltestelle direkt vor dem CP) nach Pula. Eine kurze Runde durch die Altstadt und natürlich zu Markt. Hier kauften wir Meeresgetier für das Sonntagsmenü – und Fischessen kann man hier auch ausgezeichnet JEbenso gibt es hier einen kleinen Feinkostladen, welcher handgeschnittenen Pata Negra Schinken anbietet - kenne sonst niemanden der diese Spezialität führt - allerdings für nicht ganz wohlfeile 100,- EUR/kg.
Am Pfingstmontag ging es dann wieder in Richtung Heimat. Schön war es, wieder einmal Meerluft atmen zu können.

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Karwoche in Österreich unterwegs (A)_
26. März - 02. April 2021

Normalerweise verbrachten wir die Karwoche immer am Gardasee, oder am Meer. Heuer war es anders und wir verbrachten eine Woche in unsrerem schönen Österreich und aufgrund der Temperaturprognosen nahmen wir auch unsere E-Bikes mit - unsere Touren findest du auf unserer Seite bike.active.time.
Am ersten Tag ging es in die Südsteiermark, zum Weingut Wiedersilli. Wir wurden sehr herzlich empfangen und wir durften uns Nahe der Weinhügel ein Platzerl für die Nacht suchen. Am Abend holten wir uns noch eine Heurigenjause und ein Flascherl Wein ab.
Weingut Wiedersilli, kostenlos, Essens- und Weinabholung, 46.725750, 15.259699


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Am nächsten Morgen ging es gemütlich quer durch die Südsteiermark bis ins Mittelburgenland zum Weingut Eichenwald in Horitschon. Auch hier sehr nette Begrüßung und wir durften uns am "geplanten" Stellplatz für das Wochenende positionieren. Hier hatten wir uns auch mit ausgezeichneten Weinen eingedeckt (die wenigsten davon kamen zu Hause an :)).
Weingut Eichenwald, bei entsprechendem Weineinkauf kostenlos, 47.577672, 16.547872



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Am Sonntag kamen dann erstmals im Jahr 2021 die Räder zum Einsatz. Ich hatte schon zuvor via Outdooractive den Rotweinradweg um Horitschon heruntergeladen welcher direkt beim Weingut vorbeiführt. Und so ging es teils zwischen Weinhügeln, über Nebenstraßen und Wege, auch nahe der ungarischen Grenze entlang. Mit 35,4 Kilometern eine passende Rundtour zum Saisonauftakt - zur Radtour.
Am Montag nach dem Frühstück ging es weiter in Richtung Neusiedlersee, genauer nach Donnerskirchen, wo wir bei Tom`s Campingwelt etwas abzuholen hatten. Valentino und Athina fuhren weiter zum Outletcenter nach Parndorf und für uns ging es Richtung Wachau. In Karins Geburtsstadt Tulln legten wir eine Pause ein und dann ging es weiter nach Langenlois. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es zu unserem Stellplatz, nach Rossatzbach.
SP Rossatzbach, 12,- EUR/Nacht, inkl. V/E, Strom, WC, 48.387658, 15.517180


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Bald nach unserer Ankunft trafen auch Valentino und Athina ein und am Abend stießen noch unsere Freunde Alfi und Dorly zu uns.

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Am nächsten Tag unternahmen wir eine ausgedehnte Radtour. Vom Stellplatz aus ging es nach Krems ans linke Donauufer und von dort über Dürnstein nach Spitz. Hier wollten wir mit der Fähre ans rechte Donauufer übersetzen, aber leider hatte der Fährbetrieb Mittagspause - bis 15:30 Uhr (!) - wir waren um 13:00 Uhr dort. Also Warten war keine Option und so radelten wir wieder bis kurz vor Krems zurück und fuhren über die Brücke nach Mautern und von dort zum SP zurück - in Summe waren es 55,2 wunderschöne Kilometer. Unterwegs konnten wir uns immer wieder an der einsetzenden Marillenblüte erfreuen - zur Radtour.

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Am Mittwoch nach dem Frühstück verließen wir die Wachau und fuhren über Melk, Scheibbs nach Mariazell. An diesem geschichtsträchtigen Ort legten wir natürlich einen Stopp ein. Danach ging es über die Berge weiter zu unserem Ziel, dem Stellplatz Harrer-Hill bei Passail - hier war nur noch vor dem Womo sitzen und die Sonne genießen angesagt.
SP Harrer-Hill, kostenlos, V/E, Strom (Wasser und Strom gebührenpflichtig), 47.282905, 15.556699
Am Gründonnerstag machten wir noch eine wunderschöne Radtour rund um Passail im steirischen Almenland. In Arzberg legten wir bei der Produktionsstätte des Stollenkäse einen Stopp ein und deckten uns mit perfektem Käse ein. Weiter ging unsere Rundtour und nach 29,5 Kilometer, erreichten wir wieder unseren Stellplatz - zur Radtour. Und wie es sich für einen Gründonnerstag gehört, gab es Spinat mit Röstkartoffel und Spiegelei.

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Der Karfreitag gehörte der Heimreise, denn es musste noch der Osterschinken beim Bauern unseres Vertrauens abgeholt werden.
Nach etwas über 1.000 Kilometer sind wir wieder gut in Klagenfurt angekommen. Schön war`s wieder und wir haben auch einige neue Ecken Österreichs entdecken können.

XLite Steel - Gasflaschen_
18. März 2021

Bisher waren wir mit einer 11 kg Alugas-Flasche und einer 5 kg Reserve-Stahlflasche unterwegs. Das Befüllen der Alugasflasche war etwas umständlich, da in Klagenfurt nur eine Gasfirma die Flasche zu einem Horrorpreis gefüllt hat und die günstigere Alternative sitzt in Villach. Also suchte ich nach einer Alternative. Fündig wurde ich beim Hornbach in Klagenfurt. Diese bieten die sogenannten XLite Steel Flaschen mit 10 kg Füllgewicht im Tausch an. Wie der Name schon sagt sind es Stahlflaschen, aber mit einem Nettogewicht von nur 6,2 kg - also nur 0,4 kg schwerer als die 11 kg Alugasflasche. 50,- EUR beträgt der einmalige Einsatz und der Tausch schlägt sich mit absolut fairen 19,90 EUR zu buche. Und das Beste an der Geschichte für alle Truma Gaslevel - Nutzer, man erspart sich die Spange wie sie für Aluflaschen erforderlich ist und der Kragen des Flaschenbodens ist hoch genug, sodass man keine Distanzen montieren muss :)


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Bei vollem Füllstand beider Flaschen sind wir jetzt zwar um 4 kg schwerer als vorher, aber das ist genau die Differenz an 4 kg Gas welches wir jetzt mehr an Bord haben.
Kurz nachgerechnet: Alugas 11 kg - Tara 5,8 kg, Stahflasche 5 kg - Tara 6,6 kg = 12,4 kg. XLite Steel Flasche 10 kg - Tara 6,2 kg x 2 = 12,4 kg - also gleiches Taragewicht - Füllung früher 11 kg + 5 kg = 16 kg, jetzt 10 kg x 2 = 20 kg. Differenz 4 kg = 4 kg mehr Gas :)

Steiermark, Südburgenland (A)_
25. - 28. Februar 2021

Zwei Wochen sind seit unserer letzten Ausfahrt vergangen und die Temperaturen sind wieder in einem Bereich angelangt, wo man auch wieder draußen sitzen konnte. Extreme 32,5°C Grad unterschied – von -14,5°C auf + 18°C innerhalb von nur zwei Wochen am selben Ort.
Am Donnerstagnachmittag sind in Richtung Südsteiermark aufgebrochen. Ziel – Teichstubn in Gabersdorf bei Leibnitz. Zum Abendessen haben wir uns natürlich ein herrliches Backhenderl bestellt.
SP Teichstubn Gabersdorf, V/E (etwas abenteuerlich), Strom (nicht überall), 10,- EUR, 46.782367, 15.586970
Am Freitagvormittag haben wir uns den Stellplatz in Jagerberg angesehen.
SP Jagerberg, beim Generationenpark / Schwimmbad, V/E und Strom, kostenlos, 46.851436, 15.747132


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Anschließend sind wir über Kirchberg an der Raab und Gleisdorf zum Stellplatz Harrer Hill gefahren. Hier stießen noch unsere Freunde Alfi & Dorly sowie Andrea & Thommy zu uns. Nach einer wunderbaren Jause vom Mostheurigen Gangl besuchten uns noch Robert & Birgit Harrer und wir verbrachten einen sehr netten Abend. Am Samstag wehte ein doch frischer Wind und so beschlossen wir weiterzuziehen. Über Weiz, den Stubenbergsee und Herberstein ging es nach Hirnsdorf zum Wohnmobilhändler Lindner, um ein wenig Womos zu schauen. Danach ging es über Hartberg, Oberwart und Deutsch Schützen, nach Güssing. Hier legten wir eine Pause ein. Eine Überlegung hier am PP (47.061080, 16.323092) im Zentrum zu nächtigen verwarfen wir aber dann später und fuhren runter nach St. Anna am Aigen zum dortigen Stellplatz.
SP St. Anna am Aigen, keine V/E, Strom, öffentliches WC, freiwillige Spende, 46.835245, 15.974741


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Am Sonntag nach dem Frühstück fuhren wir über Straden, Ehrenhausen, der südsteirischen Weinstraße und der Soboth in Richtung Heimat. In Hart bei Eberndorf fuhren wir noch beim Cafe Lisi vorbei und genossen noch ein wunderbares Womo-Dinner, bevor es endgültig nach Hause ging.

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"Safe stay in Croatia"_
01. März 2021

Unter diesem Motto hat das kroatische Ministerium für Tourismus und das Institut für öffentliche Gesundheit ein Konzept erarbeitet, welches nicht nur Gäste, sondern auch die Mitarbeiter in Tourismusbetrieben in der Saison 2021 schützen soll. Betriebe welche sich diesem Konzept anschließen, erhalten das „Safe stay in Croatia“ Label.


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Eine eigene Homepage informiert über den sicheren Urlaub in Kroatien - zur Webseite
 

Womo-Valentinsdinner (A)_
12. - 14. Februar 2021

Die gesetzliche Basis für das Ausfahren mit dem Wohnmobil war ja während des gesamten Lockdowns gegeben – Stichwort „unbeaufsichtigte Stellplätze“. Jedoch spielte einerseits das Wetter nicht wirklich mit und auch der Umstand, dass wirklich alles geschlossen war, spielte andererseits eine Rolle. So vergingen Wochen, ja sogar Monate, bis wir uns jetzt endlich wieder einmal über eine Ausfahrt freuen konnten.
Über die Facebookgruppe „Wohnmobil Dinner“ erfuhr ich vom Vorhaben des Restaurants Pröllhofer im steirischen Almenland, betreffend ihres Valentinsdinner. Klang alles sehr gut und so meldete ich uns, Valentino & Athina, sowie Alfi & Dorly an.
Am Freitagnachmittag fuhren wir zum Stellplatz Harrer-Hill und bestellten uns am Abend beim Mostheurigen Gangl eine ausgezeichnete steirische Jause. Nach nächtlichen -14,5 °C, mußten am Morgen ein paar Dinge abgetaut werden. Danach machten wir eine kleine Rundfahrt über Brandlucken und Sommeralm, zur Teichalm. Eigentlich war ein kleiner Spaziergang um den See geplant, aber angesichts der Kälte, wurde darauf verzichtet. Danach ging es direkt nach Tullwitzviertl, zum Pröllhofer. Wir staunten nicht schlecht als wir sahen, dass der Platz schon ziemlich ausgelastet war. Insgesamt kamen 27 Wohnmobile aus allen Teilen Österreichs.


PP beim Pröllhofer GPS 47.269185, 15.425842
Ab 17:00 Uhr wurde das mehrgängige Valentinsdinner serviert. Kurz gesagt, perfekte Organisation, perfektes Essen und ein tolles Erlebnis – Danke nochmals den Wirtsleuten auch an dieser Stelle. Am Sonntagmorgen wurde noch ein wunderbares Frühstück ins Wohnmobil serviert. Danach traten wir die Heimreise an.
Es war wieder ein wunderschönes Wochenende, mit ganz neuen Eindrücken und sehr netter Geselligkeit mit den anderen Campern – natürlich im Freien und mit entsprechendem Abstand.

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Fire TV Stick_
07. Februar 2021

Ein weiteres Gimmick hat in unserem Wohnmobil Einzug gehalten – der Fire TV Stick - mit ihm wird der TV smart. Sinn oder Unsinn? Man könnte darüber sicherlich diskutieren, möchte ich aber nicht. Denn so unterschiedlich wie die Leute sind, so unterschiedlich gestaltet sich auch das Camperleben.


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Wir lieben es, nach einem erlebnisreichen Tag und dabei speziell im Winter, wenn es draußen kalt und schon finster ist, im kuschelig warmen Womo fern zu sehen. Jetzt kann es natürlich sein, dass es an dem Platz an dem man steht, kein Satellitenempfang möglich ist. Sofern man aber Internet empfängt, ist es mit dem „fire tv stick“ kein Problem. Diesen verbindet man mit dem Smartphone (habe unlimitiertes Internet inkl. Roaming in der EU), oder einem WLAN vom jeweiligen Stell- oder Campingplatz und genießt alle gängigen TV-Programme, via ZAPPN, TVNOW, oder sonstige Filme, Serien, oder Dokus über Prime Video, oder Netflix (zum Teil gebührenpflichtig). Die Installation ist denkbar einfach. Der Stick wird beim Fernseher am HDMI Eingang angesteckt, der Strom kommt über ein Verbindungskabel vom USB-Anschluss des Fernsehers.

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Die abschließende Software-Installation ist selbsterklärend (Menüführung) - läuft nach ein paar durchgeführte Tests perfekt.


Truma iNet Box - der Einbau_
31. Jänner 2021

Nachdem nun alles geliefert wurde, haben wir uns dem Einbau gewidmet. Alles in allem keine Hexerei und relativ rasch zu erledigen - einzig etwas zeitraubend war das unsichtbare Verlegen des Kabels von der Klimaanlage bis zur iNet Box.


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Die iNet Box selbst haben wir derart hinter dem Bedienpaneel verbaut, dass, sollte es erforderlich sein um zur SIM Karte, oder zur Bluetooth Taste zu gelangen, dies durch den Ausschnitt der Uhr möglich ist. Diese kann lediglich durch verdrehen einer Kunststoffsicherung geöffnet und herausgenommen werden (Batteriewechsel, bzw. Zeiteinstellung). Die Stromversorgung für die iNet Box haben wir von der Stromversorgung für das CP Plus Bedieneinheit abgegriffen, inkl. fliegender Sicherung (im Lieferumfang enthalten). Danach wurde nur noch das Heizungssteuerungskabel vom CP Plus auf den Steckplatz TIN1 an die iNet Box gesteckt, das mitgelieferte Verbindungskabel einerseits an das CP Plus und andererseits zum zweiten TIN1 an die iNet Box gesteckt. Dann nur noch das Klimasteuerungskabel an TIN2 der iNet Box angeschlossen und die SIM Karte eingelegt. Alles wieder zusammengebaut – alles unsichtbar, als wär nix passiert J
Anschließend noch Batterien in das Level Control einlegen und an die Unterseite der Gasflasche mittig aufgesetzt. Gehalten wird dieses mittels Magnet. Bei Aluflaschen benötigt man zusätzlich ein Spannblech von Truma. Sollte der Gasflaschenboden zu weit nach unten reichen, sodass das aufgelegte Level Control über den Rand der Gasflasche steht, müssen Abstandhalter im Gaskasten montiert werden (im Lieferumfang). Wir haben auf die XLITE Gasflaschen umgerüstet. Diese sind zwar auch Stahlflaschen, doch wiegt eine zehn Kilo Flasche, netto 6,2 kg – da ist man von der Aluflasche nicht weit weg. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass der Flaschenboden hoch genug ist, sodass bei Nutzung des Level Control Systems keine Abstandhalter benötigt werden. Eine Verkabelung ist nicht notwendig, da das Level Control via Bluetooth mit der iNet Box kommuniziert.
Zum Schluss kommt noch der angenehme Teil der Arbeit. Runterladen der Truma App und mittels Bluetooth eine Verbindung zur iNet Box herstellen. Hier kann man dann alle Einstellungen vornehmen und auch die Verbindung mit der SIM Karte einrichten. Und was soll ich sagen - nach vielen Tests, Konfigurationen und Statusabfragen – es funktioniert immer alles perfekt!


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Die Steuerung erfolgt ausschließlich über die App - die Kommunikation erfolgt über SMS (generiert sich von selbst - man braucht nichts zu schreiben!).
Hierzu ein paar Screenshots vom Smartphone:

                          
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Telepass Box Italia_
19. Jänner 2021

Kürzlich hatte ich mir die Arbeit angetan, zum Teil aus Neugier und zum Teil aus Corona-Ausgangsbeschränkungs-Langeweile, eine Aufstellung der Kosten unserer italienischen Telepass Box zu erstellen. Angesichts der Zahlen muss man ehrlich gestehen, dass der Preis der österreichischen Mautvignette, im Gegensatz dazu, noch günstig ausfällt.

» Telepass Box Kostenaufstellung

Truma iNet Box - die Idee_
15. Jänner 2021

Eigentlich hatte ich mich schon lange mit dem Gedanken gespielt, die sogenannte iNet Box von Truma zu verbauen. Die Voraussetzungen in unserem Wohnmobil wären perfekt, da alle betroffenen Geräte, angefangen von der Steuereinheit Truma CP Plus, der Klimaanlage Truma Aventa Comfort, sowie die Heizungs- Warmwassereinheit Truma Combi 6, über das Label “iNet ready“ verfügen. Das ist wichtig, um überhaupt eine Konnektivität unter den Geräten herzustellen. Sinn des ganzen ist, die Geräte über das Smartphone oder das Tablet steuern zu können. Einerseits besteht die Steuerungsmöglichkeit über Bluetooth, was natürlich den Aktionsradius sehr einschränkt, andererseits besteht aber auch die Möglichkeit die iNet Box mit einer SIM-Karte auszustatten, um von überall und jederzeit auf alle genannten Geräte zugreifen zu können - das ist so auch meine Vorstellung. Warum ich das will ist schnell erklärt. Wir sind sehr flexible Leute und so kann es schon vorkommen, dass wir uns am Freitagvormittag von der Arbeit aus zusammentelefonieren und beschließen, dass wir doch über`s Wochenende irgendwohin fahren. So, Winterproblem - das Womo ist eiskalt. Mit der smarten Lösung habe ich dann die Möglichkeit, per Smartphone und Truma App, vom Büro aus die Heizung einzuschalten. Oder ein anderes Beispiel - wir sind den ganzen Tag mit den Rädern unterwegs und nach der Ankunft will man im Kühlen duschen - also, von unterwegs Warmwasser entsprechend aufdrehen und Klimaanlage aktivieren.
Gleichzeitig wird auch die Gas Level Control Einheit von Truma verbaut. Diese befindet sich dann an der Unterseite der Gasflasche und misst den Füllstand per Ultraschall. Die Daten werden per Bluetooth an die iNet Box gesendet und diese wiederum ermöglicht eine Fernabfrage per Smartphone - alles mittels der Truma App.
Kurz noch zur SIM-Karte und der Funktion der Datenübertragung. Die Datenübertragung erfolgt per SMS. Das heißt aber nicht, dass ich eine SMS an die iNet Box senden muss, sondern ich gebe die gewünschten Einstellungen mittels der komfortablen Truma App ein und gehe auf - Senden. Die Daten werden nun (wie auch immer) per SMS an die Box versendet. Somit fallen also Gebühren an. Ich habe mich für eine SIM-Karte von HoT entschieden - keine Grundgebühr, kein Vertrag und pro SMS (österreichweit und für Roaming in der EU) 3,9 ct / SMS - das passt.
Jetzt gilt es nur noch abzuwarten bis die Lieferung kommt :)


Editoriales_
01. Jänner 2021

Ein turbulentes Jahr 2020 liegt hinter uns und ich hoffe, ihr seid alle gut ins Neue Jahr gerutscht. Für uns hieß es jedenfalls zu Hause still den Jahreswechsel erleben. Kein Meer, kein Feiern, kein Neujahrsschwimmen – nichts. Aber wir sind guter Dinge, dass es heuer Schritt für Schritt aufwärts gehen wird und wir unsere Wohnmobile wieder in jene Fahrtrichtung stellen können, wo das Wetter am schönsten ist, wo wir schon immer einmal hinwollten, wo unsere Freunde sind – egal wo in Europa. Das ist unser erhofftes Ziel für die Zukunft, dass alles wieder so wird, wie wir es gewohnt waren und ich diese Seiten bald wieder mit Reiseberichten füllen kann.
So wünschen wir allen Freunden und Lesern unserer Webseite ein gesundes, wunderschönes, pannen- und unfallfreies Reisejahr 2021.