last update 06. April 2014

JESOLO (I)
28. - 30. März 2014

Ein fast sommerliches Wochenende mit bis zu 23° und ungetrübtem Sonnenschein waren prognostiziert. Na wenn man schon so einen Frühling geboten bekommt, muss man ihn auch nutzen. Wir wählten zum sonnigen Nichtstun den Campingpark DeiDogi in Jesolo. Mit seinen schönen Wiesenparzellen hat man ausreichend Platz. Dass wir nicht alleine sein werden war klar. Bis Samstagabend füllte sich der Platz mit gut 150 Womos. Viele Jungfamilien mit Kindern und Hunden reihten sich ein – der Lärmpegel stieg. Um dem in Zukunft entgehen zu können, wurde eine weitere Parzelle angekauft, wo 30 Stellplätze entstehen – hier ist Kinder- und Hundeverbot. Klingt vielleicht eigenartig, aber wer schon einmal so zwischen italienischen Familien gestanden ist, wo Kinder und Hunde Narrenfreiheit genießen, so ist es vielleicht ganz schön, wenn man einen Ort der Ruhe zum Entspannen findet. Man ist fleißig am Gießen, dass das Gras endlich sprießt und der Platz freigegeben werden kann. Auf jeder Parzelle befindet sich Strom, Frischwasser, Abwasser und Chemietoilettenentsorgung. Preis konnte man noch keinen sagen.

                  
                                                                    Die neuen Stellplätze
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               Parz. E 120                                   Wochenendandrang                             Einfahrt/Anmeldung
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Therme Lendava (SLO)
19. - 23. März 2014

Eigentlich wollten wir ein paar Tage in Jesolo, am SP DeiDogi verbringen, aber die Wetteraussichten waren dann doch nicht so besonders für den Süden angesagt und so verwarfen wir den Plan nach Jesolo zu fahren und beschlossen erst am Abreisetag das Ziel Therme Lendava. Auf diese Therme machte uns ein CFÖ Freund aufmerksam, der mehrmals jährlich dort weilt. Das Wetter war für diese Ecke gut und warm angesagt – also los. Der Campingplatz liegt am Thermengelände, das heißt, man muss den Platz nicht verlassen um baden o.ä. zu gehen. Man benötigt auch keine Karte, Ausweis oder Band am Arm, da man sowieso am Gelände ist. Der Großteil des Platzes ist FKK, auch in unserm Bereich, war für uns neu aber kein Problem. Die Therme selbst ist nicht sehr überlaufen, man hat genug Platz zum Liegen und zum Schwimmen. Vergleichbar mit einer Therme in Österreich oder in Deutschland ist sie freilich nicht, aber in Ordnung.
Camping Therme Lendava; Parzelle, 2 Personen, Strom, V/E, Duschen/WC, inkl. Thermenbenützung, in unserem Zeitraum 24,- EUR; Preisliste 2014;
GPS 46.551662, 16.458405 (Einfahrt Campingplatz)

             
               Parz. 77                                        Thermalbecken am CP                                gesamte Anlage
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Am Samstagvormittag kamen dann sehr starke Windböen auf, sodass ein sitzen im Freien fast ungemütlich wurde und so beschlossen wir (immer samstags ;) zusammen zu packen und über Bundesstraßen, über Murska Sobota und Bad Radkersburg, noch ein wenig in die Südsteiermark zu fahren. Unter anderem schauten wir bei unserem Lieblingswinzer Krispel vorbei. Genächtigt haben wir wie schon so oft am SP von Thomas und Ulli in Unterschwarza. Am Sonntag durchfuhren wir noch ein wenig das Gebiet um die südsteirische Weinstraße und besichtigten in Eibiswald den neuen Campingplatz *Ölspur Camping*. Danach ging es über den Radlpaß nach Slowenien und über das Drautal und Lavamünd zurück nach Klagenfurt – schön und erholsam war es wieder.
Ölspur Camping Eibiswald; Parzelle, 2 Personen, Strom/Wasser und Kurtaxe 21,- EUR/Nacht;
GPS 46.692626, 15.252729

                   
         Einfahrt/Rezeption                                  Campingplatz                                        Toilettanlage
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Ankaran (SLO)
13. - 16. März 2014

Nachdem der Campingplatz Adria in Ankaran (in der Nähe von Koper) einen so genannten Camper Stop den Winter über anbietet, wählten wir diesen Platz. Positiv dazu wäre zu erwähnen, dass Ankaran nur 189 km von Klagenfurt entfernt liegt. Mit der Platzwahl hatten wir Glück, da eine der sonnigsten Parzellen frei war. Der CP selbst ist sonst relativ schattig und ein wenig langweilig angelegt. Im Bereich der Winteröffnung hat eine Sanitäranlage offen, wo man die Chemietoilette entleeren kann. Duschen etc. sind geschlossen. Eine einfache V/E befindet sich bei der Einfahrt des CP. Da Ankaran keinen wirklichen Ortskern besitzt und es auch keinerlei Promenaden am Meer gibt, außer am Gelände des CP, hat man in der Wintersaison auch nicht viele Möglichkeiten spazieren zu gehen.
Da es in unserem Aufenthaltszeitraum sehr warm war, genossen wir die Zeit mit ein wenig Sonnensitzen vor dem Womo. Samstagmittag begann es sich zu bewölken und so beschlossen wir weiter zu ziehen. Über Muggia, Triest Monfalcone und Latisanafuhren wir, wie könnte es anders sein, nach Caorle. Hier war es ein wenig diesig aber besser als in Ankaran. Mit Erstaunen mussten wir aber feststellen, dass der SP Ai Parchi komplett voll war. Ich rief den Betreiber des SP an und er versicherte mir, dass wenn jemand den Platz verlassen würde, er mich zurückruft und wir den Platz haben können. Wir parkten schon sicherheitshalber in der StradaTraghete ein, gingen spazieren und am Abend ins Costiera essen. Um ca. 19.30 Uhr rief Lucca, der SP Betreiber an und teilte mit, dass wir einen SP hätten. So konnten wir nach dem Abendessen doch noch einfahren. Am Sonntag mussten wir bereits um 12.30 Uhr in Trzic (SLO) bei der Geburtstagsfeier meiner Mutter sein und so reisten wir bereits am Vormittag ab.
Camping Adria Ankaran *Camper Stop*, Parzelle inkl. Strom und aller Pers. 13,- EUR/Nacht; inkl. V/E; GPS 45.578863, 13.736034

                  
               Parz. 250                                            Toilettanlage                                        einfache V/E
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"Ai Parchi" Caorle (I)
28. Februar - 02. März 2014

Wettermäßig war nicht unbedingt ein schönes Wochenende vorhergesagt. Da aber Geburtstagsfeiern anstehen und wir frischen Fisch vom Fischmarkt in Chioggia servieren wollen, haben wir uns entschlossen, trotz der Tristesse, hinunter zu fahren. Nachdem das „Ai Parchi“ nach der kurzen Winterpause wieder geöffnet hat, haben wir beschlossen die beiden Nächte in Caorle zu verbringen.
Am Freitag war es noch sonnig und so gingen wir noch etwas spazieren und am Abend kehrten wir noch ins Mar e Cafe auf einen Sprizz ein. Am Samstag sind wir von Caorle nach Chioggia gefahren um besagte Fische zu kaufen. Den Rückweg nach Caorle wählten wir über Noventa di Piave um im Outletcenter noch ein wenig zu shoppen. Glücklicherweise hatte unser Stammlokal, das Costiera, den ersten Tag nach der Winterpause wieder geöffnet und so konnten wir wieder herrlich Muscheln und Pizza verzehren. Am Sonntag schliefen wir etwas länger, frühstückten gemütlich und machten uns auf den Heimweg.
Durch die Bora in Kroatien, war auch in Caorle und in Chioggia vom Meer herein ein starker Sturm. So hohe Wellen hatten wir in Caorle noch nicht erlebt.
Ich muss aber sagen, trotz Regen ein gelungenes und schönes Wochenende.

                  
               SP Ai Parchi                                  stürmisches Meer                                    Abendstimmung
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Chioggia - Jesolo (I)
24. - 26. Jänner 2014

Nach über drei Wochen "Abstinenz" endlich wieder ein schönes Wochenende (bis auf Schneefall am Freitagnachmittag bei uns), um ein wenig Meeresluft zu schnuppern. Da das Ai Parchi in Caorle erstmals Betriebsurlaub hat und erst am 28. Februar wieder seine Tore öffnet, verlegten wir unseren Nächtigungsplatz zum Campingpark Dei Dogi nach Jesolo. Bei der Anreise disponierten wir jedoch um und beschlossen, nachdem wir ohnehin zum Fischmarkt nach Chioggia wollten, dass wir gleich nach Chioggia fahren, am SP Due Palme nächtigen und nach dem Fischmarktbesuch am Samstagvormittag nach Jesolo fahren. Soweit so gut. In Chioggia angekommen, war es schon finster - so auch am SP Due Palme - Urlaub! Häää? Das ist weit und breit der einzige SP mit V/E. Wir hatten noch kein Wasser an Bord, da wir es erst hier auftanken wollten! Ohne funktionierende Dusche, etc. - für uns ein no go. Wir fuhren in Sottomarina ein wenig herum und dachten nach wo wir Wasser tanken könnten. Dann hatte Karin die perfekte Idee - der Yachthafen Mosella im Nordwesten Sottomarinas. Gott sei Dank war der Hafenmeister noch da und nach Vortragen unseres Malheurs freute er sich uns helfen zu können. So, nachdem die Tanks gefüllt waren konnten wir beruhigt ein Platzerl für die Nacht suchen. Auf dem Parkplatz in der Viale Umbria (45.211751, 12.291107) standen bereits drei italienische Womos. Hier gesellten wir uns dazu. Nach einer angenehmen Nacht, machten wir uns schon zeitig auf zum Fischmarkt. Auf Frühstück im Womo wurde verzichtet, da ein ital. Espresso und dazu ein ofenfisches, lauwarmes Brioche mit Schockofüllung sowieso das Beste ist. Es folgte ein kurzer Stadtbummel durch diese reizende Altstadt mit Ziel Fischmarkt. Hier haben wir nicht nur für den Augenblick, sondern auch für zu Hause "Meeresgetier" eingekauft. Anschließend ging es nach Jesolo - Ankunft 12.00 Uhr. So hatten wir noch genug Zeit diesen wunderschönen Tag in der Sonne zu genießen und eine Auswahl an ehemaligen Meeresbewohnern auf den Grill zu legen. Am Sonntag war ein wenig ausschlafen angesagt. Anschließend sind wir nach Caorle auf einen "Sprizz" gefahren und über Bundesstraßen, abseits der bekannten Routen in Richtung Heimat. Unterwegs haben wir noch einen Besichtigungsstopp beim Castello di Fagagna eingelegt. Auch in Venzone stoppten wir nochmals und spazierten ein wenig durch die wunderschöne, wiederaufgebaute Altstadt. Da es schon späterer Nachmittag war, bekamen wir hier kein Frico con Patate mehr :( aber dafür ein Rosmarinhenderl in Resiutta :)
Camping Park "Dei Dogi", im Winter 14,- EUR inkl. Strom und V/E, Toiletten und Dusche (0,50 EUR); GPS  N 45° 31′ 17″  E 12° 41′ 17″

                    
      Unser "SP" in Chioggia                             SP deiDogi Jesolo                                  SP deiDogi Jesolo
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Silvester in Vrsar (HR)
27. Dezember 2013 - 01. Jänner 2014

Nach unserem letzten Aufenthalt in Vrsar Mitte November 2013 am CP Porto Sole, war es für uns beschlossene Sache, wenn das Wetter passt, verbringen wir hier den Jahreswechsel. Das Wetter hat mehr als nur gepasst. Von sechs Tagen, fünf Tage Sonnenschein und warme Temperaturen und ein Regentag. Mit von der Partie waren Rosi und Herbert, sowie Gitti und Klaus, alle vom CFÖ. Spaziergänge, mit Sommerkleidung vor dem Womo sitzend den herrlichen Ausblick auf das Meer genießen oder bei 13,7° Wassertemperatur eine Runde im Meer schwimmen. Und die Gaudi war natürlich immer dabei. Am Silvesterabend hatten wir im „Rimini“ einen Tisch reserviert und wunderbar Fisch gegessen. Pünktlich um Mitternacht, wieder zurück am CP, hatte Herbert am Strand ein paar Raketen gezündet. Leider verging die Zeit wieder einmal viel zu schnell und so brachen wir am Neujahrstag gegen Mittag in Richtung Heimat auf. Sensationell schön und lustig war’s.
Mal sehen, wo es uns nächstes Jahr hintreibt.

     
          SP 10A am Porto Sole                               Eiskaffee essen                                    Abendstimmung
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