Am Fluß Reno im Valli di Comacchio 44.551763, 12.139540

Krk (HR)_
27. April - 01. Mai 2023

Zwar gerade erst von der Insel Krk nach Hause gekommen, ging es wieder runter, diesmal nicht auf den CP Omisalj, sondern auf den Premium Camping Krk.


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Bis auf einen leicht bewölkten Samstag, waren es wunderschöne fünf Tage, so wie man sich einen Urlaub vorstellt. Wiederum hatten wir unsere Bikes dabei und machte Touren, einmal nach Vrbnik, dann über Punat nach Stara Baska und zur Stadt Krk. Die restliche Zeit verbrachten wir mit sonnen und baden im beheizten Süßwasserpool.

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Trotz eines wunderschönen Aufenthaltes, möchte ich aber noch etwas bemerken – nämlich die Preisentwicklung. Nicht nur im Handel sind die Preise enorm gestiegen, sondern speziell in der Gastronomie. Nur Beispiele unserer letzten Aufenthalte und selbst konsumiert: einfache Cevapcici mit Pommes 14,90 EUR (in Stara Baska auf der Tafel in einem einfachen Lokal 17,- EUR!), Spanferkel mit Pommes 17,- EUR, Surlice 13,90 EUR, gemischter Salat ab 3,50 EUR, Fischplatte für zwei Personen 55,00 EUR, Bier gab es zwischen 3,40 und 4,90 EUR, Glas Hauswein nicht unter 2,40 EUR, Aperol Spritz oder Hugo ab 7,40 EUR, Cappuccino 2,70 EUR, usw. Bin gespannt, wie sich diese Preise auf die touristische Entwicklung in Kroatien, nicht heuer, aber auf die nächsten Jahre auswirken wird.

Omisalj (HR)_
20. - 23. April 2023

Für die Destinationswahl war auch diesmal wieder das Wetter verantwortlich. Wir waren aber nicht böse, dass die Vorhersagen genau hier auf Krk durchwegs positiv waren. Eigentlich wollten wir erst am Freitagvormittag losfahren, aber warum nicht gleich am Donnerstag. So entschieden wir uns erst um 17:00 Uhr loszufahren – und gut war`s, denn mit kaum Verkehr standen wir bereits um 20:15 Uhr am CP Omisalj – aktuell 23,- EUR/N inkl. 2 P., mit der slowenischen avtokampi Karte.



Die Räder hatten wir huckepack mit und so machten wir am Freitag eine Tour nach Silo und am Samstag ging es direkt in den Ort Omisalj, nach Nivice und Malinska – immer wieder auf dem Camino Krk. Leider gibt es keine echten Radwege zwischen den Orten, mit MTB geht es, aber zum Teil muss man auf der Hauptroute fahren, was nicht so angenehm ist.

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Gardasee, Lago d`Iseo, Podelta (I)_
31. März - 07. April 2023

Eher gemütlich haben wir die heurige Osterreise genossen – keine Besichtigungen, lieber Gemütlichkeit und dazwischen ein paar Radtouren. Keine Besichtigungen deshalb, da wir die bereisten Gebiete, abgesehen von den Radtouren, schon von früher her kannten.
Am Freitag fuhren wir zu unserem Wochenendziel, dem Area Camper Peschiera del Garda.
SP Area Camper Peschiera del Garda, 80 SP, inkl. V/E, Strom, WC, DU gegen Bezahlung, 24,- EUR/24 Std., 45.440139, 10.684778



Wir hatten schon im Vorhinein geplant bis Montag hier zu bleiben, da unserer Erfahrung nach ein Stellplatzwechsel zu schön gelegenen Stellplätzen und noch dazu bei schönem Wetter, eine ganz schlechte Idee ist. Die Italiener sind begeisterte Wochenendwohnmobilisten und daher füllen sich die Plätze, wie es sich auch in Peschiera gezeigt hat, schon am Freitagabendabend zu 100 Prozent.
Am Samstag, bei traumhaftem Wetter und über 20°C Lufttemperatur, fuhren wir dem Fluss Mincio, dem Radweg folgend, in Richtung Mantua. In dem kleinen hübschen Ort Borghetto, welchen wir schon vor einigen Jahren besucht hatten, machten wir eine kurze technische Rast, bevor es weiter bis nach Marengo ging, wo auch unser Wendepunkt war. Den restlichen Tag genossen wir vor dem Wohnmobil in der Sonne.

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Am Sonntagmorgen stießen noch unsere Freunde Reinhard & Christa zu uns – Glück gehabt und noch einen frei gewordenen Platz ergattert. Dann ging es erstmal zum Frühstücken und ein wenig Plaudern, bevor die Räder vom Womo gehievt wurden. Wir fuhren vom SP aus hinauf nach Garda, immer dem Fuß- Radweg folgend. Leider war es nicht ganz so angenehm zum Radeln, da sehr viele Leute auf der Promenade unterwegs waren (gute Idee von mir – am Sonntag!). Keine zwei Kilometer vom Startpunkt entfernt hatte ich beim Hinterrad einen Platten. Gott sei Dank hatten wir einen Reserveschlauch mit, sodass die Fahrt bald wieder weitergehen konnte. In Lazise machten wir eine Zwangspause, da ein Gewitter drüberzog. Da es eh gerade Mittagszeit war, gingen wir ins Ristorante Pizzeria Tropical essen. Danach zeigte sich der Himmel wieder von seiner blauen Seite und wir konnten unsere Fahrt nach Garda fortsetzen. In Bardolino machten wir einen kurzen Spaziergang durch die Altstadt und nach der Ankunft inn Garda, gönnten wir uns noch eine Erfrischungspause. Aus Gründen der Überfülltheit der Promenaden, fuhren wir über die Bundesstraße zurück nach Peschiera – nicht so angenehm, aber effektiver J

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Am Montag verließen wir Peschiera und fuhren mit den Womos über Desenzano und Salo weiter nach Limone. Hier wollten wir die relativ neu errichte Ciclopista del Garda testen. Da es in Limone keinen Stellplatz und auch sonst keine Parkmöglichkeit für zwei Womos gibt, versuchten wir es auf den einzigen beiden Campingplätzen – leider beide VOLL (ganz DE hat zwei Wochen Osterferien L). So konnten wir die Ciclopista nur im Vorbeifahren mit dem Womo sehen und nicht wie es sich gehört, mit dem Rad „erfahren“. Und so landeten wir an der Nordspitze des Gardasees, auf dem Stellplatz Brione im, an diesem Tag sehr stürmischen Riva del Garda.
Stellplatz Brione Riva del Garda, 42 SP, inkl. V/E, kein Strom, 24,- EUR/24 Std., 45.879536, 10.858954



Von hier aus sind wir gemütlich nach Riva spaziert und konnten von der Uferpromenade aus, dem Treiben einer Segelregatta, sowie den vorbeisausenden Surfern zusehen. Bei einem guten Essen in der Pizzeria Bella Napoli und einem Eis unterwegs, ließen wir den Tag ausklingen.

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Am Dienstag fuhren wir zurück Richtung Salo und weiter über Breschia zum Lago d`Iseo. Als Nächtigungsplatz wählten wir den Stellplatz Gerolo in Sulzano.
SP Gerolo Sulzano, ca. 15 SP, inkl. V/E, DU/WC, Strom, 20,- EUR/24 Std., 45.688375, 10.103339


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Trotz des nicht perfekten Wetters, fuhren wir mit Bikes auf die Insel Monte Isola. Diese ist mit 12,5 km² die flächenmäßig größte Süßwasserinsel Europas. Wir erreichten diese mit der Fähre von Sulzano nach Peschiera Maraglio, welche alle 20 Min. verkehrt. Ein besonders Highlight ist das Santuario della Madonna della Ceriola. Es liegt am höchsten Punkt der Insel auf 600 m und man hat von hier einen traumhaften Ausblick. Auch eine kleine einfache, von der Kirche geführte Gaststätte befindet sich hier oben. Eine Erfrischung hat man aber auch notwendig, denn der Anstieg und die Wegbeschaffenheit hinauf hat es zum Teil in sich – aber es lohnt sich auf jeden Fall. Nach der Abfahrt setzten wir die kleine Inselrundfahrt fort, um schließlich mit der Fähre wieder zurück zum „Festland“ zu gelangen. Nach der Rückankunft am SP, ließen wir den Tag vor den Womos gemütlich ausklingen.

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Am nächsten Morgen, fast zeitig in der Früh, verließen wir Sulzano und den Lago d`Iseo und wechselten von den Bergen in die Ebene des Podeltas, auf den Stellplatz in Gorino. Hier, mitten in einem Muschelhafen, hatten wir schon vor Jahren Station gemacht und es gefiel uns auch dieses Mal sehr gut.
SP Gorino, ca. 20 SP, inkl. V/E, Strom (5,- EUR), DU/WC, 15,- EUR, 44.818590, 12.351000


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Bei nicht ganz so warmen Temperaturen, aber strahlend blauem Himmel, starteten wir mit den Bikes eine Tour durch diese wunderschöne, ruhige Gegend. Den restlichen Nachmittag genossen wir wiederum vor den Womos.

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Am Donnerstag nach dem Frühstück fuhren wir noch runter zum Lido die Comacchio. Ebenfalls eine wunderschöne Gegend für Natur- und Vogelliebhaber. Denn hier kann man Schwärme von Flamingos beobachten - am besten hier 44.551722, 12.139455 FOTO – ist zwar nur eine einspurige Straße mit anschließender Fährüberfahrt, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Danach ging es über Chioggia und Venedig – na wohin? Richtig, nach Caorle. Hier konnten wir noch einmal richtig Sonne tanken, bevor es am Karfreitag wieder nach Hause ging.
Eine wiederum wirklich wunderschöne Ausfahrt mit viel Abwechslung.

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Punta Sabbioni | Lido, Pellestrina (I)_
16. - 19. März 2023

Schon im Vorjahr hatte ich die Idee im Kopf, eine Radtour über die Insel Lido und Pellestrina zu machen. Doch das unfallbedingte vorzeitige aus der Reise- und Radsaison im Herbst des Vorjahres, lies uns nicht mehr dazu kommen.
Am Donnerstagnachmittag fuhren wir, begleitet von unseren Freunden Alfi & Dorly, nach Caorle auf den SP Camper Caorle. Am Programm stand nix mehr und so verbrachten wir einen gemütlichen Abend im Womo und genossen eine Pizza vom PizzaPazza. Diese Pizzen sind absolut zu empfehlen – für eine Pauschale von 2,- EUR werden die Pizzen dorthin geliefert, wo du mit dem Womo stehst.
Am Freitagvormittag sind wir nach Punta Sabbioni weitergefahren. Hier (45.428304, 12.428676) kann man offiziell mit dem Womo direkt am Meer stehen und auch nächtigen. Eine V/E oder Strom gibt es nicht – vom Oktober bis April ist das Parken/Nächtigen kostenlos.


SP GPS 45.428304, 12.428676

Auch in der wärmeren Jahreszeit bekommt der Platz von mir eine Empfehlung, da sich gleich ein Stück weiter ein weitläufiger freier Strand befindet. Da Punta Sabbioni sich auch als Ausgangspunkt für Venedigbesuche anbietet, ist nach der Rückkehr noch ein erholsames Bad im Meer möglich J
Wir sind mit den Rädern zum ca. 2 km entfernten Fähranleger gefahren. Beim Ticketschalter lösten wir die Schifftickets für die Überfahrt. Ein 24h Ticket kostet pro Person 25,- EUR und für ein Fahrrad 1,50 EUR, je Überfahrt. Mit der actv Linie 14 kommt man von Punta Sabbioni auf die Insel Lido (fährt im halbstunden Takt).
In Lido angekommen, radelten wir die Insel runter bis Alberoni – hier befindet sich der Fähranleger zur Insel Pellestrina (fährt so alle 20 min.). Pellestrina gefiel uns zum Radln besser, jedoch herrscht hier schon eine gewisse Einsamkeit. Obwohl gut besiedelt, gibt es hier im Gegensatz zur pulsierenden Insel Lido kaum Geschäfte oder Lokale. Fast das einzig offene Ristorante war das „da Celeste“, direkt in Pellestrina. Wir genossen auf der Terrasse über dem Meer sehr gute Spaghetti Vongole, Fritto misto und dazu einen ausgezeichneten Wein. Schon mit Blick auf Chioggia fuhren wir anschließend noch die letzten Kilometer an die Südspitze der Insel. Von hier aus bestünde auch die Möglichkeit, mit dem Schiff nach Chioggia überzusetzen. Für uns war aber der Kehrpunkt erreicht und wir fuhren über die Inseln zurück zum Womo – insgesamt 52,3 km kamen zusammen, immer schön eben J Ein Spaß war es auf alle Fälle – das Inselerlebnis, am Meer entlang zu radeln, die Bootsüberfahrten und mittendrin ein gutes Essen!
Nach einer ruhigen Nacht und morgentlich herrlichem Wetter, beschlossen wir zurück nach Caorle zu fahren und checkten am Camping Caorle Santa Magherita ein. Bei herrlichem Wetter spazierten wir in die Altstadt und anschließend genossen wir nicht nur die Sonne vor dem Womo, sondern am Abend auch wieder eine perfekte Pizza J
Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück ging es noch in die Blues Bar auf einen Cappuccino und dann gemütlich über Bundesstraßen nach Hause.

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Koper (SLO)_
10. - 12. März 2023

Angesichts der Tatsache, dass wir uns neue eBikes zugelegt haben, beschlossen wir eine kleine Testtour im benachbarten Koper zu machen J und das Wetter dazu war perfekt.
Gestanden sind wir am Stellplatz Koper.
Am Freitag nach der Anreise gingen wir ins fußläufig fünf Minuten entfernte Restaurant KOGO, einmalmehr ausgezeichnet Essen.
Am Samstagmorgen wurden die Räder nicht nur für die erste Tour dieser Saison, sondern auch für die erste Tour mit den neuen eBikes, abgeladen. Geworden sind es CUBE REACTION HYBRID RACE 750, Modell 2023. Vom Crossbike zum Mountainbike light, die neue Bosch Technologie und der hoch kapazitive Bosch 750Wh Akku, waren mit eine Kaufentscheidung. Die Unisexräder orderten wir mit 19“ Rahmen für Karin und 21“ Rahmen für mich.


Radweg zwischen Koper und Izola

Eigentlich sollte es nur eine kleine Runde dem Meer entlang werden, geworden ist es doch eine 64 km lange Runde mit 450 hm. Das bestätigte auch den Wohlfühlcharakter den wir auf den neuen Bikes haben, schließlich ist es fast genau ein halbes Jahr her, dass wir das letzte Mal mit Rädern unterwegs waren.
Am Sonntag ging es schon zeitiger nach Hause, da zu Mittag eine Familienfeier am Programm stand.
Fazit – neue Räder perfekt und wir freuen uns schon auf die nächste Tour J

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Caorle III (I)_
03. - 05. März 2023

Zum einen war das Wetter in Caorle perfekt vorhergesagt und zum anderen öffnete der Stellplatz „Camper Caorle“ wieder seine Pforten. Grund genug, um dem hübschen Fischerdorf „wieder einmal“ einen Besuch abzustatten. Wir hatten eigentlich nix anderes vor, als viel am Meer spazieren zu gehen, vor dem Womo die Sonne genießen und ich startete wieder ein paar Drohnentests.



Aufgrund des Schönwetters war auch wirklich außerordentlich viel los – nicht nur an der Stellplatzbelegung gesehen, sondern auch am Strand, der Promenade, in der Altstadt und den Lokalen.

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Izola, Vrsar, Medulin (SLO) (HR)_
16. - 19. Februar 2023

Da wir am Donnerstag erst am späteren Nachmittag von zu Hause weggekommen sind, beschlossen wir nur bis Izola zu fahren und erst am Freitagmorgen nach Vrsar weiter zu reisen. In Izola stellten wir uns auf den Stellplatz in der Tomaziceva Ulica, da der Stellplatz Argo, warum auch immer, gesperrt war. Am nächsten Morgen fuhren wir nach Portoroz um zu sehen, was sich hier in letzter Zeit so getan hat und um ein kleines Frühstück einzunehmen. Dann ging es "Grenzfrei" weiter nach Vrsar und wir checkten dort am CP Porto Sole ein. Fast auf den Tag genau waren es vier Jahre, dass wir das letzte Mal hier waren. Und es hat sich einiges getan - mal von einigen Kleinigkeiten abgesehen, das Sanitärhaus am Strand wurde komplett erneuert und auch die Mobilehomesiedlung wurde extrem erweitert.
Bei unserem Rundgang nach Vrsar mussten wir feststellen, dass es unser Frühstückscafe und Nachmittagsbar nicht mehr gibt und mehr Lokale als zuvor im Winter geschlossen haben. So aßen wir in der Strandbar am CP zu abend. Apropos Strandbar - bei unserem letzten Aufenthalt kostete ein großes Bier umgerechnet 2,80 EUR, jetzt 4,51 EUR - der Spritz-Aperol schlug mit 4,00 EUR zu buche, jetzt 7,15 EUR - man wird ja sehen wo diese Preisgestaltung hinführen wird.
Nachdem es den ganzen Freitag über und auch am Samstagmorgen in Vrsar nebelig trüb war, schauten wir uns die Hafenwebcam von Medulin im Internet an und siehe da - Sonne.


Parzelle 815
Also zusammengepackt und eine dreiviertel Stunde später waren wir am CP Grand Kazela in Medulin. Gestanden sind wir auf der selben Parzelle wie zu Silvester. Hier hatte ich auch genug Platz, um mein neues Spielzeug zu testen - eine DJI mini 3 pro Drohne. Jetzt heißt es halt viel üben und vielleicht gibt es in naher Zukunft auch immer wieder Luftaufnahmen und Videos :)
Am Sonntag sind wir dann über Labin und die Kvarner Bucht nach Hause gefahren - denke, haben diese Route schon zehn Jahre nicht mehr befahren - war aber wieder einmal spannend.


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Caorle II (I)_
02. - 05. Februar 2023

Wiederum das schöne Wetter, hatte uns auch dieses Wochenende an die obere Adria gebracht. Praktischerweise war einmal mehr der CP Santa Margherita unser Ziel. Da, wie schon zuletzt beschrieben, dieser nur Freitag bis Sonntag geöffnet hat, verbrachten wir die Nacht von Donnerstag auf Freitag am Eco-Parkplatz.
Eco-Parkplatz, SP 100+, kostenlos, keine V/E, kein Strom, Campingverhalten nicht erlaubt, 45.607534, 12.874684


Relativ alleine am Eco-Parkplatz :)

Am Freitagmorgen, beschlossen wir nicht gleich zum CP zu fahren, sondern machten einen Abstecher nach Valdobbiadene. Schon wieder ein paar Jahre her, dass wir beim Proseccogut der Familie Gatto zu Gast waren. So verkosteten wir ein paar Neuheiten aus dem Sortiment und nahmen auch einige Kartons für zu Hause mit.
Anschließend ging es zurück nach Caorle und wir checkten am CP ein. Diesmal haben wir ein Stück weiter hinten, ein feines sonniges Plätzchen gefunden. Das restliche Wochenende verbrachten wir mit ausgedehnten Spaziergängen und „Sonnesitzen“ vor dem Womo.
Am Sonntag, auf dem Weg nach Hause, schauten wir noch beim Weingut Albafiorita vorbei. Chef Dino gab uns gleich seine neuesten Kreationen zu kosten und weil`s so gut war, landeten auch ein paar Kartons in der Garage. Nach der letzten Wiegung in Thörl-Maglern hatten wir noch ein Guthaben von 50 kg bis zu den 3,5 to – das hatten wir diesmal aufgebraucht J

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Caorle I (I)_
27. - 29. Jänner 2023

Nachdem wettertechnisch ein schönes Wochenende im oberen italienischen Raum prognostiziert war, beschlossen wir wieder einmal nach Caorle zu fahren. Da aber unser Standardstellplatz Camper Caorle erst am 03. März wieder seine Pforten öffnet, hatten wir geplant, einfach am Eco-Park frei zu stehen. Kurz vor der Abfahrt sah ich aber, dass entgegen vorheriger Ankündigungen, der Camping Caorle Santa Margherita nun doch auch im Jänner und Februar seinen Wochenddienst (siehe Flyer) anbietet. Das heißt, der Platz hat nur von Freitag bis Sonntag (18 Uhr) geöffnet. Dafür zahlt man eine Pauschale von 40,- EUR, je Parzelle, inkl. V/E, Strom, DU/WC (zuzüglich Kurtaxe) - find ich absolut in Ordnung.


Camping Caorle Santa Margherita

Da wir in der ersten Reihe einen Platz bekamen, hatten wir wunderbaren Meerblick und auch nachts herrliches Meeresrauschen - da schläft sich`s gleich besser :)
 

Venedig (I)_
20. - 22. Jänner 2023

Für uns die beste Zeit Venedig einen Besuch abzustatten, ist nach dem 6. Jänner und vor Beginn des Karnevals im Februar - da ist touristisch gesehen so richtig nix los. Gestanden sind wir am Stellplatz San Giuliano.
SP San Giuliano, ca. 70 Plätze, inkl. V/E, WC/DU, 18,00 EUR/24h, Strom 4,00 EUR/24h, 45.467219, 12.279081



Die Lage des Stellplatzes ist eigentlich optimal, da man wunderbar durch den angrenzenden Park zur Bushaltestelle gelangt – Gehzeit ca. 12 Min. Den Busfahrschein bekommt man praktischerweise an der Rezeption des Stellplatzes, für 1,50 EUR/P. Von dieser Bushaltestelle fahren drei Buslinien und eine Tram bis zur Endstation Venedig, der Piazzale Roma (nur eine Station), im 10 Min. Takt.
Für unseren Venedigbesuch hatten wir wieder ein paar Pfade abseits der üblichen Touristenrouten geplant. So lösten wir ein Bootsticket gleich an der Piazzale Roma und fuhren mit dem Vaporetto der Linie 1 (Endstation Markusplatz), entlang dem Canale Grande. Eine kurze Kaffeepause gönnten wir uns im Monaco Grand Canal, gleich neben Harry`s Bar, bevor es rüber nach Dorsoduro ging. Hier besichtigten wir die Basillica di Santa Maria della Salute und anschließend besuchten wir die Peggy Guggenheim Collection, eine bunt gemischte Kunstsammlung aus dem Nachlass von Peggy Guggenheim, welche auch hier im Innenhof ihres Palazzos begraben ist. Ganz interessant ist auch die Lebensgeschichte dieser Kunstmäzenin – sollte man unbedingt lesen.


Blick Richtung Dorsoduro

Nächstes Ziel war das Leonardo da Vinci Museum. Unterwegs dorthin gibt es viele Galerien und Kunstausstellungen, wie auch die Gallerie dell`Accademia, welche die bedeutendsten Werke Venedigs beinhaltet. Die geschichtsträchtige Ponte dell`Accademia, welche über den Canale Grande führt, ist heute ein beliebtes Fotomotiv. In der Chiesa San Barnaba befindet sich derzeit eine Ausstellung der „mechanischen“ Werke von Leonardo da Vinci. Ganz interessant, da man an der Mechanik selbst Hand anlegen und sehen kann, welche Erleichterungen da Vinci für die Menschheit erfunden hat. Dann ging es weiter und über den Campo Santa Margherita und wir verließen den Stadtteil Dorsoduro. Von hier spazierten wir durch die engen Gassen und Plätzen durch den Stadtteil San Polo und landeten schließlich bei der Rialtobrücke. Von hier ging es zum Mercato Rialto mit seinem riesigen Angebot an Fisch, Obst und Gemüse. Zurück am Piazzale Roma, fuhren wir mit der Tram wieder nach San Giuliano, zum Stellplatz.
Am Sonntag fuhren wir über Bundesstraßen, mit Zwischenstopp in Gemona zum Mittagessen, nach Hause.
Venedig ist für uns immer etwas Besonderes, denn man kann immer wieder was Neues erleben.

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Silvesterurlaub in Medulin (HR)_
28. Dezember 2022 - 08. Jänner 2023

Dass wir uns über Silvester auf und davon machen, hat mittlerweile schon Tradition. Wie schon im Vorjahr, hatten wir auch heuer wieder den Campingplatz Arena Grand Kazela in Medulin gewählt. Begleitet wurden wir von Valentino & Athina, Reinhard & Christa, sowie Alfi & Dorly.
Am ersten Tag fuhren wir nur bis zum Stellplatz Koper und genossen im Restaurant Kogo ein wunderbares Abendessen.

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Am nächsten Morgen fuhren wir dann bis Medulin und checkten am CP ein.
CP Arena Grand Kazela, Infos lt. Webseite des CP, 44.806949, 13.950083


Ankunft am CP Arena Grand Kazela

Nachdem unser Vorzelt im Dezember 2021 auf Krk einer Sturmnacht zum Opfer gefallen war, musste wir ein neues kaufen. Weil`s im Winter einfach praktisch ist - so quasi als Wohnraumerweiterung. Der Aufbau und alles einrichten war innerhalb einer Stunde erledigt.
Also konnte der Urlaub beginnen.
Die Tage verbrachten wir mit ausgedehnten Spaziergängen, gemütlichem Beisammensitzen, Abendessen gehen ins CP eigene Restaurant (auch im Winter mit kleiner Karte geöffnet), oder mit dem Bus (Fahrplan bekommt man an der Rezeption) direkt vom CP nach Pula, zum Bummeln.
Am Silvestertag grillte Valentino für Mittag Meeresfrüchte, welche wir am Fischmarkt in Pula eingekauft hatten. Um 19:00 Uhr hatten wir einen Tisch im Restaurant reserviert, zuvor trafen wir uns alle bei uns im Vorzelt und um Mitternacht ging es zum Strand um den Jahreswechsel zu feiern und Valentino verwöhnte uns mit einem tollen Feuerwerk.
Am darauffolgenden Montag verließen uns Valentino & Athina, sowie Alfi & Dorly und am Dienstag auch Reinhard & Christa.

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Wir wollten noch bis Sonntag bleiben, brachen aber am Freitag unsere Zelte ab und übersiedelten nach Izola auf den SP an der Tomaziceva Ulica.



Am Samstag ging es dann noch ins nahe gelegene Koper und am Sonntag ging es dann endgültig nach Hause.

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War wieder eine wunderschöne Zeit, lediglich das Wetter hätte ein bisschen besser sein können, trotz der warmen Temperaturen um die 15°C, gab es sehr oft Nebel.